Finanzen

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: Prognoseanpassung, Verbindliche Angebote für Ansan-Verkauf, Keine Dividende für 2023/24

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG passt Prognose an, erwägt keine Kapitalerhöhung und holt verbindliche Angebote für den Verkauf des Werks in Ansan, Korea, ein. Zudem wird für das Geschäftsjahr 2023/24 keine Dividende ausgeschüttet.

Der Vorstand von AT&S hat aufgrund aktuellster Marktprognosen beschlossen, die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 anzupassen und die Kostenoptimierungsprogramme zu intensivieren. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2026/27 einen Jahresumsatz von rund 3,1 Mrd. €, eine EBITDA-Marge von 27-32%, ein ROCE von über 12%, eine Nettoverschuldung/EBITDA von weniger als 3 und eine Eigenkapitalquote von über 25%.

Aufgrund der aktuellen volatilen Marktbedingungen plant AT&S vorerst keine Kapitalerhöhung. Die Gespräche mit potenziellen Investoren wurden beendet. Stattdessen beabsichtigt das Unternehmen, das Werk in Ansan, Korea, zu verkaufen. Das Werk bedient hauptsächlich den Medizinmarkt. Im Geschäftsjahr 2023/24 erzielte das Werk einen Umsatz von 76 Mio. € und ein EBITDA von 38 Mio. €. Auf Basis vorliegender unverbindlicher Angebote und des bestehenden hohen Interesses an der Transaktion wird AT&S nun verbindliche Angebote einholen. Der Vorstand wird in den kommenden Monaten weitere Entscheidungen treffen, abhängig von den daraus resultierenden Konditionen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats schlägt der Vorstand vor, für das Geschäftsjahr 2023/24 keine Dividende auszuschütten. Die Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2023/24 werden am 14. Mai 2024 und der Geschäftsbericht am 6. Juni 2024 veröffentlicht.

In der nachstehenden Tabelle sind die relevanten Informationen zur Verfügung gestellt:

| Geschäftsjahr 2026/27 |
| — |
| Jahresumsatz | rund 3,1 Mrd. € |
| EBITDA-Marge | 27-32% |
| ROCE | über 12% |
| Nettoverschuldung/EBITDA | weniger als 3 |
| Eigenkapitalquote | über 25% |

AT&S reagiert mit diesen Maßnahmen auf die aktuellen Marktbedingungen und strebt an, die Profitabilität des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidungen auf die lokale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt auswirken werden. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit ist es wichtig, dass Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren und ihre Strategien entsprechend anpassen.



Quelle: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG / ots

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