
In der Nacht zum 4. April 2025 brach gegen 03:45 Uhr ein Brand auf einer Almhütte in Reichenau, Bezirk Feldkirchen, aus. Laut fireworld.at ist die Brandursache bislang unbekannt. Das Feuer entstand im Bereich des Holzofens und breitete sich über die Zwischendecke in den Dachbodenbereich aus. Glücklicherweise bemerkten zwei Gäste, ein 50-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau aus Oberösterreich, den Brand rechtzeitig und konnten sich in Sicherheit bringen.
Die alarmierten Rettungskräfte waren zügig vor Ort. Beide verletzten Personen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Die Feuerwehr war mit einem massiven Einsatz von neun Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften aus den Feuerwehren Patergassen, Ebene Reichenau, Zedlitzdorf, Gnesau und Bad Kleinkirchheim beschäftigt. Der Brand konnte rasch gelöscht werden, allerdings steht die Schadenshöhe bislang noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen und werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, wie kleinezeitung.at berichtet.
Brandschutz in Berghütten
Die Vorfälle in Reichenau werfen ein Licht auf die Herausforderungen des Brandschutzes in Berghütten. Solche Unterkünfte sind besonders bei Touristen, Bergsportlern und Familien beliebt, bieten sie doch nicht nur Verpflegung, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten und Schutz vor Witterung, wie in feuertrutz.de erwähnt wird. Betreiber sehen sich jedoch Herausforderungen gegenüber, unter anderem bezüglich der Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung sowie der Schmutzwasserabführung.
Besonders problematisch ist der Brandschutz in Berghütten der Kategorien I und II, die oft schwer erreichbar sind. Bei einem Brand sind Anfahrtszeiten für die Feuerwehr häufig außerhalb der Hilfsfrist. Zudem steht nicht immer genügend Löschwasser vor Ort zur Verfügung. Selbstrettung und organisatorische Brandschutzmaßnahmen spielen daher eine entscheidende Rolle für die Sicherheit der Gäste in diesen beliebten Unterkunftsarten.
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