Trump-Sieg sorgt für Alarmstimmung: EU will eigene Sicherheit stärken!
Trump's Rückkehr ins Präsidentenamt sorgt für Besorgnis unter EU-Führern, die in Budapest über Sicherheitsstrategien diskutieren.
Trump-Sieg sorgt für Alarmstimmung: EU will eigene Sicherheit stärken!
Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat die europäischen Führer in Alarmbereitschaft versetzt! In Budapest versammelten sich über 40 Staats- und Regierungschefs, um über die drängenden Herausforderungen zu diskutieren, die sich aus Trumps Wahl ergeben. Der Republikaner, der während seines Wahlkampfs versprochen hatte, den Ukraine-Konflikt „innerhalb von Stunden“ zu beenden, sorgt für Besorgnis in der EU. Die Spitzenpolitiker fordern nun stärkere Maßnahmen zur Verteidigung ihrer Interessen und zur Unterstützung der Ukraine.
Der Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft, ins Leben gerufen nach Russlands Invasion in der Ukraine im Jahr 2022, war eine direkte Reaktion auf Trumps dramatische Rückkehr als Präsident. Macron bezeichnete Trumps Sieg als „historisch“ und „entscheidend“ für Europa und warnte seine Kollegen, dass sie ihre Sicherheit nicht länger den USA überlassen dürften. „Die Frage ist, ob wir bereit sind, unsere europäischen Interessen zu verteidigen“, betonte er. EU-Ratspräsident Charles Michel schloss sich an und forderte mehr Eigenverantwortung für den Kontinent: „Wir müssen die Meister unseres Schicksals werden.“
Die Sorgen der europäischen Führer
Die Spannungen zwischen Trump und seinen europäischen Amtskollegen sind nicht neu. Während seiner ersten Amtszeit äußerte Trump Skepsis gegenüber der transatlantischen Allianz und stellte die Unterstützung der USA für die Ukraine in Frage. Diese Unsicherheiten werden nun verstärkt, da Europa mit internen Herausforderungen kämpft, darunter die politische Instabilität in Deutschland und Frankreich. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und andere führende Politiker betonten die Notwendigkeit, die Ukraine im Kampf gegen Russland weiterhin zu unterstützen. „Es liegt in unserem aller Interesse, den Autokraten dieser Welt eine klare Botschaft zu senden“, sagte sie.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich positiv über Trump, wies jedoch dessen Behauptung zurück, der Krieg könne schnell beendet werden. „Wenn es sehr schnell geht, wird das ein Verlust für die Ukraine sein“, warnte er. Der NATO-Chef Mark Rutte, der während Trumps Präsidentschaft als niederländischer Premierminister diente, erklärte, Trump sei „äußerst klar in seinen Absichten“. Die europäische Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, sich auf eine neue Realität einzustellen, in der die USA möglicherweise weniger bereit sind, ihre Verbündeten zu unterstützen.