Am 22. Jänner 2026 fanden wichtige Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj statt. Das Treffen, das in den malerischen Schweizer Alpen abgehalten wurde, dauerte etwa eine Stunde. Beide Seiten beurteilten das Gespräch als „gut“, obwohl kein Durchbruch für ein Ende des seit fast vier Jahren andauernden Krieges in der Ukraine erzielt werden konnte. Trump betonte dabei, dass noch ein Weg vor ihnen liege und äußerte den Wunsch, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beendet werden müsse. Diese Informationen übermitteln die Kleine Zeitung.
Im Rahmen des bevorstehenden trilateralen Gesprächs, das am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet, wird der Fokus auf die Bedingungen für ein mögliches Ende des Ukrainekriegs gelegt. Selenskyj äußerte die Hoffnung, dass die Emirate über die Gespräche gut informiert sind, nachdem er sie während seines Auftritts auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt hatte. Dieser diplomatische Vorstoß kommt in unmittelbarem Zusammenhang mit Selenskyjs Kritik an europäischen Verbündeten und der NATO, die er für ihre unzureichende Unterstützung im Konflikt mit Russland rügte. Laut Selenskyj zögere Europa, während es über die Zukunft diskutiere, anstatt jetzt zu handeln, so Zeit Online.
Forderungen nach entschlossenem Handeln
In den anstehenden Gesprächen, an denen auch Vertreter Russlands teilnehmen werden, fordert Selenskyj eine Aufstockung der ukrainischen Streitkräfte und ein konsequenteres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. Er verglich die Reaktionen der USA auf den Ölhandel Venezuelas mit den notwendigen Maßnahmen in Europa. Steve Witkoff, Trumps Unterhändler, wird zudem am Donnerstagabend in Moskau Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen, bevor er nach Abu Dhabi reist, um weitere Verhandlungen mit Militärs und Wirtschaftsleuten zu führen. Die Themen werden unter anderem Aspekte der Flugabwehr und Dokumente umfassen, die Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau der Ukraine betreffen könnten. Kleines Detail dabei: Trumps Unterhändler Jared Kushner wird ebenfalls in Moskau erwartet, was die Bedeutung der aktuellen diplomatischen Bemühungen unterstreicht.
Der Krieg in der Ukraine hat seine Wurzeln in der komplexen Geschichte des Landes, das 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion unabhängig wurde. Die Unsicherheit über die zukünftige Ausrichtung des Landes führte 2014 zu massiven Protesten, die als „Euromaidan“ bekannt sind, und letztendlich zur Annexion der Krim durch Russland. Seither ist der Konflikt eskaliert, und die Ukraine sieht sich kontinuierlich russischer Aggression ausgesetzt. Während viele europäische Staaten Unterstützung anbieten, fordert Selenskyj eine deutlich entschlossenere Haltung, um die Ukraine in diesem anhaltenden Krieg zu unterstützen. Die Friedensbildung BW beschreibt die Geschehnisse als Teil eines tragischen Kapitels in der Geschichte der Ukraine, das durch anhaltende Kämpfe und internationale Spannungen geprägt ist.