Bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm haben die Schweizer Männer ein beeindruckendes Schauspiel geliefert und den ersten Dreifachsieg in 38 Jahren feiern dürfen. Franjo von Allmen und Loïc Meillard wurden am Mittwoch mit Gold in der neu eingeführten Team-Kombination ausgezeichnet. Ihre Teamkollegen Alexis Monney und Tanguy Nef gewannen Silber, während Stefan Rogentin und Marc Rochat sich die Broncemedaille sicherten. „Ich weiß nicht, was mit diesem Team los ist, alle sind verrückt“, äußerte sich Meillard erfreut über den Triumph, der die Dominanz der Schweiz im alpinen Skisport unterstreicht, wie laola1.at berichtet.
Der Wettkampf war an Spannung kaum zu überbieten. Die Schweizer Athleten brillierten sowohl in der Abfahrt als auch im Slalom und brachten somit alle Podestplätze nach Hause. Von Allmen, der bereits in der Spezial-Abfahrt triumphiert hatte, legte den Grundstein für den Erfolg, während Meillard im Slalom das Rennen für das goldene Duo sicherstellte. „Der Tag könnte nicht perfekter sein. Drei Teams auf dem Podest, alle haben geliefert“, so Meillard weiter. Die Vorarbeit in der Abfahrt war entscheidend, da Monney und Von Allmen bereits vor den Slalomfahrern einen deutlichen Vorsprung herausfuhren, wie srf.ch hinzufügt.
Einziges Manko des Tages war, dass das vierte Schweizer Duo bestehend aus Justin Murisier und Daniel Yule im Slalom ausfiel. Trotz der Enttäuschung zeigten die anderen Schweizer Top-Leistungen und machten es dem österreichischen Team schwer, da auch diese teils an den Herausforderungen der Strecke scheiterten. Während die Speedfahrer ihren WM-Teil nun hinter sich gebracht haben, stehen für die kommende Woche technische Rennen auf dem Programm, bei denen die Spannung weiterhin hoch bleibt. Die Schweiz hat im bisherigen Verlauf bereits acht Medaillen gesammelt, und die Aussicht auf weitere Erfolge ist vielversprechend.
