Am 24. Januar 2026 triumphierten die österreichischen Snowboarder Andreas Prommegger und Sabine Payer im Teambewerb des Parallel-Riesentorlaufs beim Weltcup auf der Simonhöhe. Sie setzten sich im großen Finale gegen das italienische Team Aaron March und Lucia Dalmasso durch und sicherten sich damit den Sieg, der in einer Saison von Herausforderungen für beide Athleten besonders wichtig war. Prommegger äußerte, dass er den Sieg als einen positiven Impuls für die bevorstehenden Olympischen Spiele betrachtet und hofft, dass sein Olympiaticket jetzt sicher sein sollte. Payer, die im Einzelrennen am Vortag den siebten Platz belegte, beschrieb den Heimgewinn als „großartig“.
Die fantastische Atmosphäre bei diesem Heimweltcup wurde durch die familiären Verbindungen der beiden Athleten verstärkt. Vater Werner Schöffmann war als Organisationschef der Veranstaltung tätig, während die Mutter Ilse das Rennbüro leitete. Auch der Schwiegervater von Sabine Payer, Helmut Payer, der einen Ski- und Snowboardverleih betreibt, war aktiv in die Durchführung eingebunden. Die Simonhöhe erwies sich nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als wichtiges Familienereignis.
Wettbewerbsverlauf und starke Teilnahme
Im Verlauf des Weltcups konnten nicht nur Prommegger und Payer überzeugen. Benjamin Karl und Martina Ankele schieden jedoch im Viertelfinale aus, während Christoph Karner und Jessica Pichelkastner sowie Fabian Obmann und Claudia Riegler bereits im Achtelfinale das Handtuch werfen mussten. Die Veranstaltung gilt als dritte Auflage des Weltcups auf der Simonhöhe und zieht zahlreiche talentierte Athleten an, darunter auch die Tschechin Ester Ledecka, die bereits auf der Simonhöhe trainiert hatte und als zusätzliche Konkurrentin auf der Nennliste steht. Alexander Payer betonte die besondere Bedeutung des Hangs für die Familie.
Für den Weltcup wurden starke Teams aufgestellt: Bei den Damen traten Martina Ankele, Sabine Payer, Jessica Pichelkastner, Pia Schöffmann sowie Claudia Riegler und Miriam Weis an. Die Herren vertraten unter anderen Andreas Prommegger, Benjamin Karl und Fabian Obmann. Die Wettbewerbsplanung umfasste am Freitag, den 23. Januar 2026, eine Qualifikation für Damen und Herren sowie die Finalrunde der Top-16-Athleten ab 13.00 Uhr, gefolgt von der Mixed-Team-Qualifikation am Samstag, die um 08.45 Uhr begann.
Der Snowboard-Weltcup 2024/25 im Überblick
Der Snowboard-Weltcup wird von der FIS organisiert und startete am 31. August 2024 in Cardrona, Neuseeland, mit dem Höhepunkt der Saison, den Snowboard-Weltmeisterschaften 2025 im Engadin, Schweiz. Dieser Wettbewerb umfasst Disziplinen wie Parallelslalom, Snowboardcross sowie Freestyle-Events wie Halfpipe, Slopestyle und Big Air. Die Ergebnisse der Weltmeisterschaften fließen jedoch nicht in die Weltcupwertungen ein.Kleine Zeitung berichtet, dass die Vorbereitungen und die familiäre Unterstützung für die Payers das heimische Event besonders machten, was auch den Zuschauerzahlen und der Sportbegeisterung vor Ort zugutekam.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Teambewerb auf der Simonhöhe nicht nur einen sportlichen Erfolg für die österreichischen Athleten darstellt, sondern auch die familiären Wurzeln und die besondere Verbundenheit mit diesem Ort unterstreicht.