Bargeldverbot am Zürcher Weihnachtsmarkt gekippt – Proteste zeigen Wirkung!
Bargeldverbot am Zürcher Weihnachtsmarkt "Polarzauber" gekippt. Betreiber reagieren auf öffentliche Proteste und erleichtern Zahlungsoptionen.

Bargeldverbot am Zürcher Weihnachtsmarkt gekippt – Proteste zeigen Wirkung!
Am Zürcher Hauptbahnhof findet in diesem Jahr wieder der „Polarzauber“-Weihnachtsmarkt statt, nachdem ein ursprünglich geplantes Bargeldverbot aufgrund heftiger Proteste aus der Bevölkerung und von Standbetreibern aufgehoben wurde. Das Verbot, das ausschließlich Kartenzahlungen und mobile Zahlungsmethoden zugelassen hätte, sah bei der Annahme von Bargeld eine Strafe von bis zu 500 Franken (ca. 540 Euro) vor. Diese Entscheidung wurde von der Polarzauber AG, dem Veranstalter des Marktes, nach intensiven Diskussionen revidiert, um die Bedenken bezüglich des Zugangs für ältere Menschen und Besucher ohne digitale Zahlungsmittel zu berücksichtigen. Vol.at berichtet, dass Betreiber sich um ihre Umsätze sorgten, da viele ihrer Kunden traditionell mit Bargeld zahlen.
Das ursprüngliche Ziel des Bargeldverbots war es, die Sicherheit zu erhöhen und den Umsatz der Stände besser kontrollieren zu können. In der Schweiz erfreuen sich digitale Zahlungsmethoden zwar zunehmender Beliebtheit, jedoch wird Bargeld in den meisten Weihnachtsmärkten weiterhin akzeptiert. So sieht der Weihnachtsmarkt am Zürcher HB zwar eine klare Ausrichtung auf bargeldloses Bezahlen vor, droht jedoch bei Missachtung mit Bussgeldern in Höhe von bis zu 500 Franken. 20 Minuten betont, dass andere Weihnachtsmärkte in der Schweiz wie der Kleine Schanze in Bern oder der Inseli-Park in Luzern eine ähnliche Tendenz aufweisen, jedoch in der Regel Bargeld weiterhin annehmen.
Digitalisierung und Tradition
Die kontinuierliche Digitalisierung auf Weihnachtsmärkten hat nicht nur Auswirkungen auf die Zahlungsmethoden, sondern auch auf das Besuchererlebnis. Kritiker warnen vor den möglichen Ausschlüssen älterer Menschen und Touristen, die über keine entsprechenden Zahlungsmittel verfügen. Überalles hebt hervor, dass Bargeld als potenzieller Überträger von Keimen gilt, was das Bedürfnis nach hygienischen Zahlungsmethoden verstärkt. Experten sehen in der Entwicklung einen weitreichenden Trend, der möglicherweise auf andere Veranstaltungen ausgeweitet wird.
Im Kontext dieser Debatte steht auch die Unterstützung durch die SBB und die Stadt Zürich, die die Regeln des Polarzaubers befürworten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen erlauben diese Vorgehensweise, dennoch bleibt ein gewisses Maß an Heizungen gegenüber den älteren Generationen sowie denjenigen, die nicht mit digitalen Zahlungsmethoden vertraut sind. Die Veranstalter sind optimistisch, dass ihre bargeldlosen Konzepte eine schnellere und bequemere Erfahrung für die Besucher bieten.