Ein tragischer Arbeitsunfall ereignete sich am 2. Februar 2026 in Grasswil, Gemeinde Seeberg, Schweiz. Ein 61-jähriger Mann aus dem Kanton Bern starb, nachdem er während Forstarbeiten von einem Baumstamm eingeklemmt wurde. Der Notruf erreichte die Rettungskräfte kurz nach 17:05 Uhr, jedoch konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des Mannes feststellen, der seinen schweren Verletzungen erlag.

Umgehend leisteten anwesende Drittpersonen Erste Hilfe, doch die Maßnahmen reichten nicht aus. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren, die mit der Forstarbeit verbunden sind. Trotz der kontinuierlichen Senkung der Unfallzahlen in der Forstwirtschaft bleibt die Schwere der Unfälle unverändert. Forstarbeiten erfordern hohe Konzentration und die Einhaltung strenger Sicherheitsvorschriften.

Ermittlungen und Unterstützung

Die Kantonspolizei Bern hat sofort eine Untersuchung eingeleitet, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Es wird geprüft, ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden und ob technische Defekte eine Rolle spielten. Bei der Unfalluntersuchung werden auch Zeugen befragt und Spuren gesichert. Die Gemeinde Seeberg drückte ihr Mitgefühl den Angehörigen des Verstorbenen aus und bot Unterstützung an. Psychologische Betreuung wird sowohl für die Familie als auch für die Kollegen des Mannes bereitgestellt.

Forstarbeit gilt als ein gefährlicher Beruf. Die Risiken entstehen durch das unwegsame Gelände und den Einsatz schwerer Maschinen. Eine wichtige Rolle spielen auch Sicherheitsvorkehrungen wie Schutzkleidung und geprüfte Geräte, um das Risiko von Unfällen zu minimieren. Tödliche Unfälle in diesem Sektor sind alarmierend, besonders wenn man die Unfallstatistiken von Organisationen wie dem KWF in Betracht zieht.

Statistiken zur Unfallhäufigkeit

Die Unfallstatistiken zur Forstwirtschaft zeigen ein besorgniserregendes Bild. Auch wenn die Zahl der Unfälle rückläufig ist, bleibt die Schwere der Vorfälle bestehen. Für die Forstwirtschaft sind Berichte über Unfälle, die zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen, entscheidend. Laut der Bundesunfallstatistik zählt jeder schwerere Unfall, der mehr als drei Tage Arbeitsunfähigkeit verursacht oder innerhalb von 30 Tagen zum Tod führt, zu den meldepflichtigen Vorfällen.

  • Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden: Vergleichszahlen für Vollzeit- und Teilzeitwaldarbeiter.
  • Unfälle pro 1.000 Waldarbeiter: Diese beziehen sich auf die Anzahl der Versicherungsverhältnisse der Waldarbeiter.

Die tragischen Vorfälle wie der aktuelle Arbeitsunfall in Seeberg machen deutlich, wie wichtig umfassende Sicherheitsmaßnahmen und präventive Maßnahmen in der Forstwirtschaft sind. Der Tod des 61-jährigen Mannes verdeutlicht die ständige Gefahr, die in diesem Berufsfeld lauert.