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Wienerberger kämpft mit Gewinnrückgang: Krise der Baubranche spürbar!

Der börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger leidet unter den Turbulenzen der Baubranche – und das spiegelt sich in den erschreckenden Gewinnzahlen wider. Laut Angaben der Krone brach der Gewinn nach Steuern im Jahr 2024 um satte 76 Prozent auf nur 79,8 Millionen Euro ein! Verantwortlich für diesen dramatischen Rückgang sind unter anderem der Verkauf von Vermögenswerten in Russland sowie umfassende Restrukturierungsmaßnahmen. Trotz dieser Herausforderungen zeigte der Umsatz ein positives Zeichen mit einem Anstieg von 7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro und eine erfreuliche Dividende, die um 5,6 Prozent auf 0,95 Euro je Aktie angehoben wird.

Die Bauindustrie kämpft gemäß Wienerberger mit erheblichen Schwierigkeiten, insbesondere im Neubausektor, wo es einen Rückgang von mehr als 25 Prozent beim Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern gab. Steigende Zinssätze, steigende Baukosten und politische Unsicherheiten haben die Marktbedingungen zusätzlich belastet. Dennoch betrachtet das Unternehmen das Jahr 2024 als „drittbestes Jahr in der Unternehmensgeschichte“ und rechnet für 2025 mit einer Stabilisierung der Märkte und einem EBITDA-Anstieg auf etwa 800 Millionen Euro.

Steuern und ihre Auswirkungen

Die finanziellen Herausforderungen von Unternehmen wie Wienerberger sind nicht nur unternehmerischer Natur. Auch die steuerlichen Aspekte spielen eine entscheidende Rolle. Laut dasfinanzen.de unterliegt der Gewinn bei Kapitalgesellschaften der Körperschaftsteuer, während Umsätze umsatzsteuerpflichtig sind. Gewinne aus dem Geschäftsbetrieb müssen versteuert werden, was auch die wirtschaftliche Lage der Unternehmen beeinflussen kann. In Zeiten schwankender Märkte ist es essenziell zu wissen, welche steuerlichen Verpflichtungen anstehen, um finanzielle Überraschungen zu vermeiden.

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Ein schlanker Umsatz beispielsweise kann dazu führen, dass die Steuerlast erhöht wird, da die Körperschaftsteuer sowohl für ausgeschüttete als auch für einbehaltene Gewinne fällig ist. Das bedeutet, dass Unternehmen wie Wienerberger nicht nur mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen zu kämpfen haben, sondern auch ihre steuerlichen Verpflichtungen im Auge behalten müssen. In einem Markt, der von Unsicherheiten geprägt ist, werden präzise finanzielle und steuerliche Planungen mehr denn je zur Überlebensstrategie.

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Genauer Ort bekannt?
Wien, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
dasfinanzen.de

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