Russland bombardiert Ukraine: Massive Angriffe auf Krementschuk!

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Russland führt am 7.12.2025 massive Luftangriffe auf die Ukraine durch, trotz laufender Friedensgespräche.

Russland führt am 7.12.2025 massive Luftangriffe auf die Ukraine durch, trotz laufender Friedensgespräche.
Russland führt am 7.12.2025 massive Luftangriffe auf die Ukraine durch, trotz laufender Friedensgespräche.

Russland bombardiert Ukraine: Massive Angriffe auf Krementschuk!

Massive Luftangriffe auf die Ukraine, trotz laufender Friedensgespräche, prägen die aktuellen Ereignisse am 7. Dezember 2025. Die zentralukrainische Großstadt Krementschuk in der Region Poltawa wurde dabei gezielt angegriffen. Laut Berichten von vienna.at setzte Russland eine Vielzahl von Dutzenden Drohnen sowie Hyperschallraketen des Typs Kinschal ein. Die Stimmen der Einwohner berichten von heftigen Explosionen und massiven Unterbrechungen der Strom- und Heizungsversorgung, während bisher keine Informationen über Opfer oder das genaue Ausmaß der Schäden vorliegen.

In der Nacht zuvor fand bereits ein massiver Angriff auf das ukrainische Energienetz statt, bei dem Verletzte und Notabschaltungen des Stroms in mehreren Regionen verzeichnet wurden. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, gezielt die zivile Infrastruktur zu attackieren. Darüber hinaus meldete das US-Institut CSIS, dass dieser Luftangriff der drittschwerste im Verlauf des Kriegs war, wobei 653 Drohnen und 51 Raketen eingesetzt wurden. Russland wiederum gab bekannt, 77 ukrainische Drohnen abgeschossen zu haben, während eine ukrainische Stellungnahme hierzu aussteht.

Schwere Angriffe auf Kiew und andere Städte

Die Angriffe auf die Ukraine beschränkten sich nicht nur auf Krementschuk. In Kiew wurden mindestens eine Person getötet und sieben weitere, darunter eine 15-Jährige, verletzt. Zivile Infrastruktur, einschließlich einer U-Bahnstation, wurde beschädigt, wie n-tv.de berichtet. In mehreren Bezirken Kiews gerieten Gebäude in Brand, darunter ein Hochhaus, ein Supermarkt sowie ein Kindergarten. Diese Angriffe markieren eine Intensivierung der nächtlichen Luftübergriffe, die in den letzten Wochen zugenommen haben.

Das Ausmaß der Angriffe zeigt sich auch in Charkiw, wo der Bürgermeister Ihor Terechow zwölf Explosionen meldete, und in der westukrainischen Region Iwano-Frankiwsk, wo vier Menschen, darunter ein Kind, verletzt wurden. Die ukrainische Luftwaffe berichtete von insgesamt 426 abgefeuerten Kampfdrohnen sowie 5 Kinschal-Hyperschallraketen und 19 Marschflugkörpern. Trotz einer besseren Flugabwehr in Kiew konnten nur 23 Drohnen erfolgreich ihre Ziele erreichen, was auf die Gefährlichkeit der herabfallenden Trümmer hinweist.

Internationale Reaktionen und Ausblick

Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklungen mit Besorgnis. Die fortdauernden Luftangriffe und der gezielte Beschuss der Zivilbevölkerung werfen drängende Fragen zu den Friedensverhandlungen auf. Der Konflikt hat mittlerweile zu einem der schwersten humanitären Krisen in der Region geführt. Ein anhaltender Dialog bleibt entscheidend, um den Zyklus der Gewalt zu beenden.

Mit Blick auf das neue Jahr zeichnen sich weiterhin besorgniserregende Szenarien ab. Die Angriffe in dieser Intensität könnten schwerwiegende Auswirkungen auf die Stabilität in der Region und die Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung haben. Angesichts der dramatischen Lage bleibt abzuwarten, wie die internationale Gemeinschaft reagieren wird und ob die Friedensgespräche Fortschritte erzielen können.