Am 24. November 2025 führen russische Streitkräfte weiterhin einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der nun schon mehr als dreieinhalb Jahre andauert. Dies wurde von zahlreichen Berichten bestätigt, die die verheerenden Auswirkungen dieser Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur detailliert beschreiben. Terechow, ein ukrainischer Offizieller, erklärte, dass die Umstände schrecklich seien, da russische Truppen trotz laufender Verhandlungen gezielt zivile Objekte angreifen. In einem aktuellen Luftangriff auf die Stadt Dnipro wurden Schulen, Kindergärten und ein Krankenhaus getroffen, was der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha als „Botschaft des Terrors“ bezeichnete.
Berichten zufolge sollen neun Menschen ums Leben gekommen sein und mehr als 100 Personen wurden verletzt. Die Angriffe umfassen auch gefährliche Szenarien wie den Einschlag einer Rakete in der Nähe eines Passagierzuges, was die Situation zusätzlich verschärft. An einem NATO-Gipfel in Den Haag nahm in dieser angespannten Lage auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teil, der die Dringlichkeit verstärkter Sanktionen gegen das „geistesgestörte Regime“ in Moskau betonte und um Unterstützung für den Beitritt der Ukraine zum Verteidigungsbündnis warb.
Fortdauernde Angriffe und Folgen
Die russischen Angriffe sind nicht nur auf Dnipro beschränkt; die Ukraine wird täglich mit Hunderten Tonnen Munition bombardiert. In Poltawa, einer Stadt 350 km südöstlich von Kyjiw, werden die Auswirkungen dieser Angriffe besonders deutlich. Dort kommt es regelmäßig zu Stromausfällen, und in der Stadt wird von einer vollständigen Abtrennung vom ukrainischen Stromnetz berichtet. Massive Angriffe auf Umspannwerke sind hierfür die Hauptursache. Trotz der ständigen Bedrohung kehren viele Ukrainer*innen nach den Angriffen in ihren Alltag zurück: Kinder gehen zur Schule und Erwachsene zur Arbeit.
Die emotionalen Reaktionen der Bevölkerung sind nachvollziehbar. An Tankstellen und anderen Orten, wo Menschen in den Alltag zurückkehren, sind Sorgen um die Sicherheit der Familie und die ständigen Luftangriffe omnipräsent. In der Nacht muss Kyjiw mit bis zu 400 Drohnen und 30 Raketen rechnen, wobei die Luftabwehr häufig Schwierigkeiten hat, rechtzeitig zu warnen. Die zivile Infrastruktur liegt daher unter ständigem Beschuss, und die Lebensqualität nimmt erheblich ab.
Internationale Reaktionen und Unterstützungsaufrufe
Der ukrainische Außenminister Sybiha fordert, dass die internationalen Verbündeten den Druck auf Russland erhöhen. Beim bevorstehenden NATO-Treffen wird Selenskyj weiteres politisches und militärisches Engagement der westlichen Verbündeten anmahnen. US-Präsident Donald Trump hat unterdessen ein baldiges Treffen mit Selenskyj angedeutet, was die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts unterstreicht.
Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt, und die ständigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur zeigen das Ausmaß der humanitären Krise. Menschen wie die Kassiererin eines kleinen Geschäfts in Obolon, einem Stadtteil von Kyjiw, müssen trotz der Gefahren ihren Alltag fortsetzen, wobei die Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder stets im Hintergrund bleibt. Die Zerstörung durch die Angriffe ist überall sichtbar und trägt zur fortwährenden Unsicherheit der Bevölkerung bei.