Drohnenkrieg: Ukraine trifft russisches Öllager auf der Krim!

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Am 13.10.2025 meldet die Kleine Zeitung kritische Angriffe der Ukraine und Russlands mit Drohnen auf militärische Ziele.

Am 13.10.2025 meldet die Kleine Zeitung kritische Angriffe der Ukraine und Russlands mit Drohnen auf militärische Ziele.
Am 13.10.2025 meldet die Kleine Zeitung kritische Angriffe der Ukraine und Russlands mit Drohnen auf militärische Ziele.

Drohnenkrieg: Ukraine trifft russisches Öllager auf der Krim!

Über der Krim hat die Ukraine mit einem umfassenden Drohnenangriff ihre militärische Strategie gegen Russland weiter verschärft. Mehr als 20 Drohnen wurden über dem Gebiet abgeschossen, während das russische Verteidigungsministerium am Sonntagabend den Abschuss von insgesamt 37 Drohnen über verschiedenen russischen Regionen, dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer meldete. Diese Angriffe sind Teil der Bemühungen der Ukraine, die Treibstoffversorgung Russlands zu stören, indem sie gezielt Ölanlagen hinter der Front angreift. Ein Tanklager auf der Krim war bereits im vergangenen Jahr durch einen ähnlichen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden. Laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland in der letzten Woche über 3.100 Drohnen sowie 92 Raketen und rund 1.360 Gleitbomben gegen die Ukraine eingesetzt.

Die militärischen Spannungen zwischen Ukraine und Russland haben sich in den letzten Wochen weiter verschärft. Russland führt seit mehr als dreieinhalb Jahren Krieg gegen die Ukraine. In einem bemerkenswerten Vorstoß hat die Ukraine, wie Tagesschau berichtete, mehr als 117 FPV-Drohnen (First Person View) eingesetzt, um Luftwaffenstützpunkte in Russland anzugreifen. Diese Angriffe konzentrierten sich auf mindestens vier Stützpunkte: Iwanowo, Djagilewo, Olenja und Belaja, wobei letzterer Stützpunkt etwa 4.200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Diese Angriffe gelten als die ersten in Sibirien seit Beginn der Invasion im Februar 2022.

Ukrainische Drohnenstrategie und ihre Wirkung

Die Angriffe wurden nach einer 18-monatigen Vorbereitung durchgeführt, und der ukrainische Geheimdienst SBU berichtete von der Zerstörung von 40 Kampf- und Aufklärungsflugzeugen, darunter schwere Bomber wie die Tupolew Tu-95 und Tu-22. Präsident Selenskyj betonte, dass geschätzt 34 % der strategischen Kampfflieger Russlands zerstört wurden, und der Schaden für Russland wird auf etwa 7 Milliarden Dollar beziffert. Die Reaktionen aus Russland sind spärlich, und Militärsprecher charakterisieren die Angriffe als „Terrorangriffe“. Diese Angriffe haben für Russland gravierende Folgen, insbesondere durch den Verlust wichtiger Bomber, was die Verteidigungsfähigkeit des Landes untergräbt.

Zusätzlich zu den direkten Angriffen verfolgt die Ukraine innovative Ansätze im Drohnenkrieg. Laut ZDF hat die Ukraine spezielle Soldaten ausgebildet, um FPV-Drohnen mit Schrotflinten abzufangen, was ihre hohe Abschussquote von über 90 % bei russischen Shahed-Drohnen erklärt. Trotz technischer Einschränkungen bei der gleichzeitigen Nutzung mehrerer Drohnen hat die Ukraine signifikante Fortschritte in der technischen Entwicklung gemacht.

Russische Reaktionen und der weitere Verlauf des Konflikts

Russland bleibt nicht untätig. Die russischen Streitkräfte setzen ebenfalls Kampfdrohnen und Raketen gegen die Ukraine ein, und es gibt Berichte, dass das Land experimentiert, um die Resilienz ihrer Drohnentechnologie zu verbessern, etwa durch die Verwendung von Glasfaserkabeln zur Steuerung. Während Russland sich auf vermehrte Angriffe vorbereitet, ist klar, dass die Ukraine weiterhin ihre Offensivestrategien anpasst und optimiert, um den fortwährenden Konflikt in ihrem Sinne zu beeinflussen.