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Ein unglaubliches Rennen ging am Samstag bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Lenzerheide über die Bühne, als sich die österreichischen Biathletinnen auf einen sensationellen vierten Platz kämpften. Die Staffel, bestehend aus Lea Rothschopf, Lisa Hauser, Tamara Steiner und Anna Andexer, fehlten am Ende nur 5,6 Sekunden auf die Bronze-Medaille. Gold sicherte sich Frankreich in einer Gesamtzeit von 1:07:23,9 Stunden, gefolgt von Norwegen und Schweden. Trotz einer Strafrunde und fünf Nachladern zeigten die Österreicherinnen eine starke Leistung, die viele nicht erwartet hatten, besonders in Abwesenheit von Anna Gandler, deren Fehlen das Team zusätzlich belastete, wie die Presse berichtete.
Die Nervosität war hoch, und insbesondere Rothschopf musste nach dem Rennen getröstet werden. Sie äußerte sich reuevoll: „Es war eine Riesenehre, leider hab ich es ein bisserl vergackt.“ Lisa Hauser, die im Rennen stark aufholte, war ebenso überrascht von der Teamleistung und betonte die große Freude über das Resultat. Anna Andexer, als Schlussläuferin, kam auf eine beeindruckende Leistung: Mit nur einem Nachlader schloss sie den Abstand zu ihrer schwedischen Konkurrentin Elvira Öberg und kam fast an die Medaille heran. „Es ist voll schade, dass die paar Sekunden auf Bronze fehlen“, resümierte sie, jedoch war die Freude über das gemeinsame Ergebnis unübersehbar. Diese Leistung brachte den österreichischen Frauen-Staffel ihr bestes WM-Ergebnis seit 2011 ein, was alle im Team stolz macht, wie bereits laola1 berichteten.
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