EU plant Kampf gegen China: Seltene Erden für Europas Industrie sichern!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

EU-Kommission plant gemeinsame Beschaffung seltener Erden zur Unabhängigkeit von China. Ziel: Stärkung der europäischen Industrie.

EU-Kommission plant gemeinsame Beschaffung seltener Erden zur Unabhängigkeit von China. Ziel: Stärkung der europäischen Industrie.
EU-Kommission plant gemeinsame Beschaffung seltener Erden zur Unabhängigkeit von China. Ziel: Stärkung der europäischen Industrie.

EU plant Kampf gegen China: Seltene Erden für Europas Industrie sichern!

Die EU-Kommission hat am Mittwoch Pläne zur Beschaffung seltener Erden vorgestellt, um eine zuverlässigere Versorgung für die europäische Industrie sicherzustellen. EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné betonte die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von China zu reduzieren, welches einen großen Teil der weltweiten Produktion und Verarbeitung seltener Erden kontrolliert. Séjourné warf Peking gar „Erpressung“ vor, angesichts der massiven Kontrolle über diesen kritischen Rohstoff. Im Rahmen des neuen Plans sollen die EU-Länder gemeinsam in die Beschaffung seltener Erden investieren, um die Produktion und Weiterverarbeitung innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Darüber hinaus plant die Kommission, Partnerschaften mit anderen Staaten einzugehen. In diesem Jahr wurde bereits ein Abkommen mit Indonesien geschlossen.

Die Situation ist jedoch nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Antwort auf die globalen Entwicklungen. Laut Berichten von Spiegel zeigt sich die EU in einem historischen Wettbewerb um diese wertvollen Rohstoffe. Hersteller von seltenen Erden stehen unter Druck, da US-Rüstungsunternehmen sich die nötigen Rohstoffe schneller sichern als europäische Unternehmen. Eine Insider-Information aus der Branche hält fest, dass die längeren Verkaufszeiten für europäische Partner im Vergleich zu ihren amerikanischen Konkurrenten zwischen drei bis vier Wochen und nur drei bis vier Tage betragen. Diese ungleiche Geschwindigkeit könnte möglicherweise die Produktionsfähigkeit der EU-Industrie beeinträchtigen.

Herausforderungen durch Exportkontrollen

Ein zentrales Problem bleibt die strikte Exportkontrolle Chinas, das Verkäufe an Waffenproduzenten erheblich einschränkt. Laut Tagesspiegel könnte es in Europa bereits in wenigen Monaten zu einem Mangel an Vorräten kommen, da US-Unternehmen aggressiv knappe Bestände aufkaufen, oft zu hohen Preisen. Diese Übernahme von Rohstoffen erfolgt während eines einjährigen Waffenstillstands im Handelskonflikt über seltene Erden zwischen Washington und Peking. Experten warnen, dass europäische Rüstungsunternehmen häufig unkoordiniert agieren und unklar bleibt, welche Mengen und Qualitäten sie benötigen.

Zusätzlich hat die EU nicht die Möglichkeit, den Weiterverkauf ins Ausland zu limitieren, was zu einem Abfluss von Beständen führt. Der US-amerikanische Staat fördert derweil aktiv den Aufbau eigener Lieferketten und sichert sich langfristige Verträge über Rohstoffe, wie etwa mit dem Minenbetreiber MP Materials.

Strategische Initiativen Europas

Im Rahmen dieser strategischen Herausforderung hat Europa Initiativen wie den „Critical Raw Materials Act“ und das Programm RESourceEU ins Leben gerufen. Die Deutsche KfW hat einen Rohstofffonds über eine Milliarde Euro aufgelegt, um die Industrie zu unterstützen und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu reduzieren. Thorsten Benner vom Global Public Policy Institute betont die Dringlichkeit einer engeren Zusammenarbeit innerhalb Europas, um die Herausforderungen im Beschaffungsprozess zu bewältigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Versorgungsfrage mit seltenen Erden für die europäische Industrie von entscheidender Bedeutung ist. Angesichts des wachsenden Wettbewerbs und der Übernahme durch US-Firmen wird deutlich, dass strategisches Handeln und internationale Partnerschaften notwendig sind, um Europas industrielle Basis langfristig zu sichern.


Fatal error: Uncaught ErrorException: file_get_contents(/www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/menus/footer-menu.json): Failed to open stream: No such file or directory in /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php:2 Stack trace: #0 [internal function]: {closure:/www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/show.php:11}(2, 'file_get_conten...', '/www/htdocs/w01...', 2) #1 /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php(2): file_get_contents('/www/htdocs/w01...') #2 /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/show.php(3021): include('/www/htdocs/w01...') #3 {main} thrown in /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php on line 2
FATAL: Uncaught ErrorException: file_get_contents(/www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/menus/footer-menu.json): Failed to open stream: No such file or directory in /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php:2
Stack trace:
#0 [internal function]: {closure:/www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/show.php:11}(2, 'file_get_conten...', '/www/htdocs/w01...', 2)
#1 /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php(2): file_get_contents('/www/htdocs/w01...')
#2 /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/show.php(3021): include('/www/htdocs/w01...')
#3 {main}
  thrown in /www/htdocs/w01efc79/die-nachrichten.at/footer.php:2