Horror-Urlaub in Istanbul: Familie stirbt nach Lebensmittelvergiftung!
Eine Familie aus Hamburg starb tragisch im Urlaub in Istanbul nach schwerer Lebensmittelvergiftung. Ermittlungen laufen.

Horror-Urlaub in Istanbul: Familie stirbt nach Lebensmittelvergiftung!
Eine vierköpfige Familie aus Hamburg hat ihren Traumurlaub in Istanbul zu einem tragischen Erlebnis gemacht. Wie Kosmo berichtet, erlebte die Familie, bestehend aus der 27-jährigen Mutter Cigdem B., dem Vater und ihren zwei kleinen Kindern, Masal (3) und Kadir (6), eine schwere Lebensmittelvergiftung, die schließlich zum Tod der Kinder und der Mutter führte.
Die Familie wurde mit schweren Vergiftungssymptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindelgefühlen in die Notaufnahme eingeliefert. In zwei verschiedenen Kliniken wurde ihnen zunächst nicht stationär geholfen. Nach ihrer Rückkehr ins Hotelzimmer verschlechterte sich der Gesundheitszustand jedoch drastisch. Sowohl Masal als auch Kadir starben in der Nacht zum Donnerstag. Die Mutter starb kurz darauf, während der Vater mehrere Tage auf der Intensivstation kämpfen musste, bevor auch er schließlich verstarb.
Ermittlungen und mögliche Ursachen
Bisherige Ermittlungen ergaben, dass die Familie am Sonntag, vor ihrem Tod, typisches türkisches Streetfood konsumiert hatte. Dazu gehörten gefüllte Muscheln, Kokorec, Hühnchen und angebotene Süßspeisen, wie Weather.com berichtet. Mögliche Vergiftungsursachen sind daher Lebensmittel aus einem Restaurant oder Chemikalien eines Schädlingsbekämpfungsdienstes, die im Hotel verwendet wurden.
Die türkischen Behörden haben mehrere Restaurants und Verkaufsstände geschlossen und vier Verkäufer festgenommen, denen fahrlässige Tötung vorgeworfen wird. Ermittlungsbehörden haben auch toxikologische Untersuchungen eingeleitet, deren Ergebnisse noch ausstehen. Ein vorläufiger Autopsiebericht konnte bislang keine eindeutige Ursache für die Todesfälle belegen.
Aufklärung und Schutzmaßnahmen
Der Großvater der Familie hat Aufklärung über die Umstände der tragischen Vorfälle gefordert. Inzwischen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan umfassende Untersuchungen angeordnet, während die Familie in der Türkei beigesetzt wurde. Der Gesundheitsdirektor von Istanbul stellte klar, dass es keinen Anstieg bei lebensmittelbedingten Erkrankungen gebe und erklärte den Fall als tragischen Einzelfall. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass die Kontrolldichte in touristischen Gebieten oft lückenhaft ist.
Experten warnen vor Lebensmittelvergiftungen im Urlaub, insbesondere bei Konsum von Speisen an lokalen Märkten oder Straßenständen. Wie Dokteronline betont, können solche Vergiftungen durch unsachgemäße Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln entstehen. Reisenden wird geraten, nur durchgegarte Speisen zu konsumieren und schädliche Praktiken zu vermeiden, wie das Trinken von Leitungswasser oder den Verzehr roher Meeresfrüchte.
Die Gesundheitsexperten empfehlen, beim Essen im Urlaub besonders vorsichtig zu sein und Restaurants zu wählen, die gut besucht sind, da hier das Risiko für verdorbene Lebensmittel geringer ist. Abgesehen von diesem tragischen Vorfall, bleibt es wichtig, die Hygienestandards in Restaurants genau im Blick zu behalten.