Wintersturm Johannes: 40.000 Haushalte ohne Strom – Chaos in Skandinavien!
Wintersturm Johannes verursacht Chaos in Skandinavien: 40.000 Haushalte ohne Strom, zahlreiche Verkehrsbehinderungen und schwere Unwetterwarnungen.

Wintersturm Johannes: 40.000 Haushalte ohne Strom – Chaos in Skandinavien!
Der Wintersturm Johannes hat in Skandinavien verheerende Auswirkungen verursacht, die zu massiven Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt haben. Insgesamt sind rund 40.000 Haushalte in Schweden ohne Strom. Auch Norwegen ist stark betroffen, während die Situation in Finnland ebenfalls ernst ist, da sowohl Flugverbindungen als auch Stromversorgung beeinträchtigt sind. Die extremen Wetterbedingungen haben sogar in Schweden Windgeschwindigkeiten erreicht, die denen eines Hurrikans ähneln, was zu überfluteten Straßen und herabfallenden Ästen geführt hat. Besonders tragisch ist der Tod eines Mannes in Sandviken, der durch einen herabfallenden Ast ums Leben kam.
Das Chaos im Verkehr ist ebenso alarmierend. In Schweden fielen zahlreiche Zugverbindungen aus, und Reisende sehen sich mit Verspätungen und Streckensperrungen im Bahn-, Fähr- und Luftverkehr konfrontiert. Auch in Norwegen meldeten die Behörden erhebliche Probleme, darunter Erdrutschwarnungen in mehreren Gemeinden.Vienna.at berichtet, dass über die Hälfte Schwedens von den Auswirkungen betroffen ist.
Schäden und Ausfälle
Die heftigen Unwetter haben nicht nur zu Stromausfällen geführt. In der Region Västernorrland wurden auch Überschwemmungen gemeldet. Ein schwerer Vorfall ereignete sich in der Nähe von Hudiksvall, wo zwei Waggons eines Passagierzuges entgleisten. Dies geschah, nachdem der Bahndamm aufgrund der starken Regenfälle nachgab, was zu Verletzungen von drei Personen führte, deren Schwere bislang unklar bleibt.
Die Unwetter in Skandinavien stehen im Kontext des Sturmtiefs „Hans“, das ebenfalls hohe Niederschläge verursachte und zu einer Vielzahl von Blitzschlägen führte, mit über 25.000 registrierten Blitzen in Schweden. Die Norwegischen Meteorologen warnen von einer weiteren Verschärfung der Lage, insbesondere in Südnorwegen, wo die Bevölkerung aufgefordert wurde, bis Dienstagabend zu Hause zu bleiben. T-Online berichtete auch von einem Stromausfall in Malmö, der über 5.000 Haushalte betraf.
Übergreifende Probleme in Europa
Die Folgen des Sturms sind nicht nur auf Skandinavien beschränkt. Europaweit hat das Sturmtief „Detlef“ ebenfalls für erhebliche Einschränkungen gesorgt. Berichte weisen darauf hin, dass in Irland ein Mann starb und 234.000 Haushalte ohne Strom sind. In Deutschland sind Orkanböen bis zu 110 km/h den Norden betroffen, mit unregelmäßigem Fährverkehr zwischen Nord- und Ostseeinseln. BR.de beschreibt, dass auch die Nordsee von Sturmflutwarnungen betroffen ist, da Wasserstände bis zu 2 Meter über dem mittleren Hochwasser erwartet werden.
Die extremen Wetterbedingungen führen somit nicht nur in Skandinavien, sondern in ganz Europa zu einem chaotischen Szenario, das sowohl die Infrastruktur als auch die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet.