
In Hessen steht eine deutliche Wetteränderung bevor, die mit kräftigen Schneefällen und möglichen Verkehrsbehinderungen einhergeht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat angekündigt, dass ab Mittwochnachmittag Schneefälle von Süden nach Hessen ziehen werden, wobei in Osthessen bereits ab 17 Uhr mit leichtem Schneefall zu rechnen ist. Die Temperaturen werden dabei zwischen 2 und 5 Grad liegen, wobei der Schnee zeitweise in Regen übergehen kann, der in höheren Lagen gefrieren könnte. Glätte auf den Straßen ist zudem zu erwarten.
Besonders am Donnerstag, dem 9. Januar, wird intensiver Schneefall in Hessen, insbesondere im Norden und Nordwesten, prognostiziert. Auch in Osthessen sind im Tagesverlauf weitere Schneefälle möglich. Der Wind wird aus Nordwest teils stürmisch wehen. Grund für die Wetterentwicklung ist das Tief "Charly", das kräftige Niederschläge bringt und eine Luftmassengrenze über der Mitte Deutschlands erzeugt. Auf der Nordseite dieser Grenze wird Schnee bis in tiefe Lagen erwartet, während im Süden Regen fällt.
Schneemengen und mögliche Beeinträchtigungen
Die Schneefallregion erstreckt sich von Rheinland über Hannover bis nach Nordbrandenburg, wobei in nur zwölf Stunden lokal mehr als zehn Zentimeter Neuschnee fallen können. Die möglichen Folgen dieser Witterungsbedingungen sind erhebliche Verkehrsbehinderungen, darunter Chaos auf den Straßen, Verspätungen im Zugverkehr und im Extremfall gesperrte Start- und Landebahnen an Flughäfen. In höheren Lagen sind zudem Sturmböen von orkanartiger Stärke möglich. In der Nacht zu Freitag sind weiterhin einzelne Schneeschauer möglich, während die Temperaturen auf Werte zwischen -1 und -5 Grad fallen können.
Wie von wetter.net berichtet, steht die Wetterlage auch in ganz Deutschland vor einer Veränderung. Eine Luftmassengrenze zieht sich quer über das Land und bring heftige Schneefälle, Regen und Eisregen. Insbesondere im Süden wird der Regen zunächst milder ausfallen, während die kalte Nordhälfte dichte Schneefälle erwarten muss. Am Donnerstag wird die Lage verschärft, da die Luftmassengrenze zur Kaltfront umschlägt und auch im Süden der Regen erneut in Schnee übergeht.
Insgesamt wird erwartet, dass entlang der Linie von der Eifel bis nach Berlin-Dresden Schneemengen zwischen 5 und 20 Zentimetern möglich sind, was vor allem am Donnerstagmorgen zu chaotischen Straßenverhältnissen führen könnte. Autofahrer und Pendler sind aufgefordert, sich auf herausfordernde Bedingungen einzustellen, insbesondere in bergigen Regionen.
- Übermittelt durch West-Ost-Medien
Ort des Geschehens
Details zur Meldung