Die Energiewende im Gebäudesektor spielt eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz in Deutschland. Laut ÖkoNews ist der Fokus sowohl auf Neubau als auch auf Bestandsgebäuden dringend erforderlich. Für Planer:innen, Immobilienunternehmer:innen und Gebäudeeigentümer:innen gibt es wesentliche wohnrechtliche Fragen, die beantwortet werden müssen, insbesondere in Bezug auf thermische Sanierungen und den Heizungstausch in Eigentümergemeinschaften.

Ein kostenloses Webinar, das am 25. Februar 2026 von NHP-Rechtsanwalt Gregor Biley angeboten wird, soll diese Themen vertiefen. Interessierte können sich per E-Mail an marketing@nhp.eu anmelden. Darin werden wichtige Aspekte wie die notwendigen Beschlüsse und die Kostenverteilung behandelt, die für den Erfolg der Energiewende unabdingbar sind.

Regierungsinitiativen und Ziele der Wärmewende

Die Bundesregierung hat verschiedene regulatorische Instrumente und Förderprogramme implementiert, um die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Kommunen spielen eine entscheidende Rolle. Durch die Kommunale Wärmeplanung (KWP) und die Vorbildfunktion öffentlicher Liegenschaften können sie maßgeblich zur Wärmewende beitragen. Wärmepläne der Kommunen werden regelmäßig aktualisiert, um den Anforderungen an die Dekarbonisierung gerecht zu werden.

Mit dem Ziel, den Gebäudebestand bis 2045 treibhausgasneutral zu gestalten, sind ambitionierte Maßnahmen notwendig. Der Gebäudesektor trägt zurzeit etwa 25% der deutschen CO2-Emissionen und 30% des Endenergieverbrauchs bei. Bis 2030 soll eine Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen um 40% im Vergleich zu 2014 erreicht werden. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit umfassender Sanierungen und den Austausch veralteter Heizsysteme.

Innovative Ansätze und soziale Aspekte

Gemäß Energiewende.de müssen bestehende Heizsysteme schnellstmöglich auf moderne Technologien wie Wärmepumpen und Wärmenetze umgerüstet werden. Eine sorgfältige Planung ist essentiell, um die steigende Nachfrage nach Gebäudekühlung und die Begrenzung der Wohn- und Nutzfläche in Einklang zu bringen. Zudem sollten ambitionierte Emissionsstandards für Gebäude eingeführt sowie die Förderfähigkeit von Wärmenetzen sichergestellt werden.

Ein zentraler Punkt sind die steigenden Mieten, die durch Klimaschutzmaßnahmen entstehen können. Es ist zwingend erforderlich, dass diese zusätzlichen Kosten für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen berücksichtigt werden. Eine „soziale Wärmewende“, welche gesetzliche Vorgaben, Entlastungen und Anreize umfasst, ist daher unabdingbar.

Zusätzlich besteht ein erheblicher Forschungsbedarf, um effizientere, nachhaltige Hochleistungsdämmstoffe und innovative Sanierungskonzepte zu entwickeln. Die Materialien müssen schadstofffrei und recyclingfähig sein, um den Ansprüchen einer nachhaltigen Bauwirtschaft gerecht zu werden. Die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Maßnahmen sowie die Entwicklung entsprechender Geschäftsmodelle müssen ebenfalls in den Fokus rücken.