US-Behörden nehmen gesuchten Sexualstraftäter am Flughafen Wien fest!

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Am 7.12.2025 wurde ein von den USA gesuchter Sexualstraftäter am Wiener Flughafen festgenommen, was die internationale Zusammenarbeit bei der Verbrechensverfolgung verdeutlicht.

Am 7.12.2025 wurde ein von den USA gesuchter Sexualstraftäter am Wiener Flughafen festgenommen, was die internationale Zusammenarbeit bei der Verbrechensverfolgung verdeutlicht.
Am 7.12.2025 wurde ein von den USA gesuchter Sexualstraftäter am Wiener Flughafen festgenommen, was die internationale Zusammenarbeit bei der Verbrechensverfolgung verdeutlicht.

US-Behörden nehmen gesuchten Sexualstraftäter am Flughafen Wien fest!

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde ein 38-jähriger Mexikaner festgenommen, der international wegen Sexualdelikten gesucht wird. Der Mann wurde auf ein offizielles Auslieferungsersuchen der US-Behörden hin von österreichischen Zielfahndern in Gewahrsam genommen. Laut exxpress.at gab der Beschuldigte an, einen Christkindlmarkt in Österreich besuchen zu wollen. Allerdings steht er unter dem Verdacht, in den USA Unmündige sexuell missbraucht und Missbrauchsdarstellungen minderjähriger Personen verbreitet zu haben.

Die Festnahme war das Ergebnis intensiver Fahndungsmaßnahmen, die in Kooperation zwischen dem Bundeskriminalamt, dem HSI-Attaché der US-Botschaft in Wien, der Staatsanwaltschaft Korneuburg und der Kriminaldienstgruppe am Flughafen durchgeführt wurden. US-Behörden hatten ein direktes Unterstützungsersuchen an Österreich gestellt, was zu dieser erfolgreichen Aktion führte. Bei einer möglichen Verurteilung in den USA droht dem Mann eine Mindestfreiheitsstrafe von 25 Jahren.

Strafdelikte im Fokus

Dass solche internationalen Zusammenarbeiten zur Verfolgung von Sexualstraftätern notwendig sind, belegen die steigenden Zahlen von Sexualdelikten auch in Europa. Laut Informationen von Statista sind Sexualdelikte wie Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Missbrauch besonders verabscheuungswürdig. In Deutschland hat die Anzahl erfasster Sexualdelikte in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. 2024 wurde ein neuer Höchststand von rund 128.000 Fällen erreicht. Die Gründe dafür sind unter anderem eine größere Sensibilität in der Gesellschaft und eine höhere Anzeigebereitschaft der Opfer.

Besonders alarmierend ist der hohe Anteil weiblicher Opfer. Rund 91 Prozent der Opfer von Sexualstraftaten waren weiblich, bei Vergewaltigungen sogar circa 94 Prozent. Jugendliche und junge Frauen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren sind am stärksten gefährdet, Opfer eines Sexualdelikts zu werden. Diese Statistiken unterstreichen die Dringlichkeit, solche Straftaten zu bekämpfen und die globalen Anstrengungen zur Zusammenarbeit zu intensivieren.

Zusätzlich zu diesem Fall wurde am selben Tag auch ein kroatischer Betrüger in Saalbach, im Salzburger Pinzgau, festgenommen. Der 51-Jährige hatte sich aufgrund eines EU-Haftbefehls auf der Flucht befunden und war wegen schweren Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Er wurde in die Salzburger Justizanstalt gebracht, um seine Strafe anzutreten. Diese festgestellten Verbrechen zeigen die Notwendigkeit, alle Arten von Straftaten mit der gebotenen Ernsthaftigkeit zu behandeln und die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft zu ziehen.