Terroranschlag in Manchester: 2 Tote bei Attacke auf Jom Kippur-Synagoge!
Tödlicher Terroranschlag bei Jom Kippur in Manchester: Zwei Tote, mehrere Verletzte. Angreifer erschossen, Polizei ermittelt.

Terroranschlag in Manchester: 2 Tote bei Attacke auf Jom Kippur-Synagoge!
Am 3. Oktober 2025 ereignete sich ein tödlicher Anschlag vor der Heaton Park-Synagoge in Manchester, Großbritannien, während des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur. Der Angriff forderte zwei Todesopfer und verletzte drei weitere Menschen schwer. Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger britischer Staatsbürger syrischer Herkunft, wurde von der Polizei erschossen, die den Vorfall schnell als „terroristisch“ einstufte. Der Anschlag geschah gegen 9:30 Uhr Ortszeit, als der Angreifer mit einem Wagen in eine Gruppe von Betern fuhr und anschließend mit einem Messer um sich stach.
Die Heaton Park-Synagoge war zum Zeitpunkt des Übergriffs voll besetzt. Dank des Mutes einiger Beter konnte der Täter letztlich nicht in die Synagoge eindringen. Der Polizeichef von Greater Manchester lobte das Sicherheitspersonal und die mutigen Gemeindemitglieder für ihr entschlossenes Handeln. Auf die schockierenden Ereignisse reagierten Premierminister Keir Starmer und König Charles III. betroffen, wobei Starmer eine erhöhte Polizeipräsenz vor Synagogen im gesamten Land versprach und den zunehmenden Antisemitismus kritisch ansprach. Kaja Kallas, die EU-Außenbeauftragte, nannte den Anschlag „absolut entsetzlich“.
Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen
Infolge des Anschlags wurden drei Personen festgenommen: zwei Männer in ihren 30ern und eine Frau in ihren 60ern. Das Community Security Trust hat die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien gewarnt, sich nicht vor jüdischen Einrichtungen zu versammeln. Auch mehrere international führende Politiker, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, haben ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde bekundet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu verurteilte den Anschlag ebenfalls.
Die jüdische Gemeinde in Manchester gehört zu den größten im Vereinigten Königreich, mit über 28.000 Angehörigen (Stand 2021). Die grausamen Ereignisse ereigneten sich kurz vor dem zweiten Jahrestag eines Hamas-Angriffs auf Israel, der zur Eskalation des Gazakriegs führte. Solche Übergriffe sind Teil einer besorgniserregenden Entwicklung, die sich in den letzten Jahren verstärkt hat.
Antisemitismus in Europa
Die Vorfälle in Großbritannien sind Teil einer schockierenden Zunahme antisemitischer Straftaten, die in Europa zu beobachten ist. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland über 5.000 antisemitische Straftaten registriert, ein dramatischer Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Antisemitismusbeauftragter Felix Klein warnt vor der Normalisierung von Judenhass in der Gesellschaft, was jüdisches Leben zunehmend bedroht. Diese Gefahren sind auch als Reaktion auf den Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 zu beobachten, der eine Welle des Hasses gegen jüdische Menschen auslöste.
Statistiken zeigen, dass im Jahr 2023 insgesamt 5.671 antisemitische Delikte erfasst wurden, im Vergleich zu 2.641 im Jahr 2022. Die Reaktion auf diesen Vorfall und die schockierenden Statistiken verdeutlichen die Notwendigkeit eines entschiedenen Vorgehens gegen Antisemitismus in Europa und weltweit.
Die Situation in Manchester und die damit verbundenen Reaktionen unterstreichen die dringende Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen und eines gemeinsamen gesellschaftlichen Engagements gegen den Hass.
Vienna.at berichtet, dass …
Jüdische Allgemeine betont, dass …
Tagesschau erläutert die erschreckenden Statistiken zu …