Selbstbestimmungsgesetz: Ein Meilenstein mit Schattenseiten für Queer-Community

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Zum 1. November tritt das Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland in Kraft, ermöglicht geschlechtliche Selbstbestimmung, bringt aber Herausforderungen mit sich.

Selbstbestimmungsgesetz: Ein Meilenstein mit Schattenseiten für Queer-Community

Berlin (ots)

Ein neuer Meilenstein in Deutschland! Am 1. November tritt das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft, und damit haben Menschen endlich die Möglichkeit, ihr Geschlecht selbst zu bestimmen. Was in vielen Ländern bereits Realität ist, wird nun auch hierzulande Wirklichkeit. Ein Tag für die Geschichtsbücher und ein Schritt in die richtige Richtung für die queere Community in Deutschland, die es leid war, unter dem veralteten Transsexuellengesetz zu leiden.

Die Ampelkoalition hat mit diesem Gesetz ein Aus für den demütigenden Prozess beschlossen, den Trans-, inter- und nicht-binäre Personen durchlaufen mussten, um ihre Geschlechtseinträge und Namen ändern zu lassen. Ärzte und Juristen bestimmten, wer Mann oder Frau war, was nicht nur dem Grundgesetz widersprach, sondern auch im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr hatte. Doch während dieser Meilenstein gefeiert wird, gibt es auch kritische Stimmen – und die sind nicht zu überhören!

Gesetz mit Schattenseiten

Das Selbstbestimmungsgesetz hat allerdings noch seine Ecken und Kanten. Es trägt eine Grundhaltung des Misstrauens in sich. So ist beispielsweise im Gesetz verankert, dass Männer ihr Geschlecht nicht ändern können, um im Kriegsfall dem Militär zu entgehen. Eine Regelung, die angezweifelt werden sollte, denn diese Möglichkeit war Männern ohnehin schon immer gegeben. Auch das Thema Diskriminierung darf nicht angekreidet werden; Fitnessstudios können weiterhin Menschen aufgrund ihres Geschlechts den Zugang verwehren. Und das Recht auf Selbstbestimmung? Es endet oft an der Tür – und nicht aus effektiven Schutzgründen, sondern aus rückwärtsgewandten Denkmustern.

Und als wäre das nicht genug, wird auch die Einwilligung der Eltern für minderjährige Personen zur Pflicht. Eine Bestimmung, die nicht nur den Prozess verzögert, sondern auch die Freiheit junger Menschen stark einschränkt. Im Endeffekt bleibt das Gesetz Schwächen und ungerechtfertigten Beschränkungen unterworfen, was nicht im Sinne einer umfassenden Gleichstellung sein sollte.


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