
Der heutige digitale Alltag ist untrennbar mit E-Mails verbunden. Doch mit der zunehmenden Nutzung entstehen auch Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Spam und Newsletter. Laut Krone ist es entscheidend, die Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von E-Mails zu verstehen. Während Newsletter angeforderte Informationen von Unternehmen oder Webseiten bieten, sind Spam-E-Mails unerwünscht und oft mit potenziellen Gefahren wie Phishing oder Viren verbunden.
In Deutschland ist der Versand von Spam gesetzlich verboten. Unternehmen, die Newsletter versenden, sind jedoch verpflichtet, ihren Abonnenten die Möglichkeit zur Abmeldung anzubieten. Diese Abmeldelinks befinden sich meist am oberen oder unteren Rand der E-Mail. Manchmal erfordert die Abmeldung zusätzliche Schritte, wie beispielsweise die Eingabe von Zugangsdaten. Verbraucherschutz.com betont, dass Spam-Nachrichten ebenfalls Abmeldelinks enthalten können, das Klicken darauf jedoch oft weitere Spam-Nachrichten zur Folge hat, da es die E-Mail-Adresse als aktiv bestätigt.
Tipps zur Spam-Reduzierung
Um Spam zu reduzieren, empfiehlt es sich, technische Hilfsmittel wie das Blockieren von Absendern oder das Einrichten von Filtern im E-Mail-Programm zu nutzen. Eine weitere effektive Methode betrifft die Verwendung eines neuen E-Mail-Postfachs. Anbieter wie Gmail haben sich als besonders empfehlenswert erwiesen, da sie viele Spam-Nachrichten erfolgreich filtern.
Jedoch sollten Nutzer auch über die Sicherheitsrisiken bei E-Mails informiert sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt klar, dass viele Mythen zur E-Mail-Sicherheit verbreitet sind. Ein verbreiteter Irrtum ist, dass das bloße Ansehen einer E-Mail keine Risiken birgt. Dies ist falsch, da HTML-formatierte E-Mails schädlichen Code enthalten können, der beim Öffnen aktiviert wird. Es wird daher empfohlen, die Anzeige von E-Mails im HTML-Format zu deaktivieren, um den Absender zuvor überprüfen zu können. BSI weist zudem darauf hin, dass Links in Spam-E-Mails zu gefährlichen Webseiten führen können.
Aufmerksame Benutzer sind gefragt
Weitere verbreitete Mythen betreffen die vermeintliche Sicherheit von E-Mails und deren Absenderadressen. Der Glaube, dass eine E-Mail immer von der angegebenen Adresse stammt, ist ebenfalls ein Trugschluss, da diese gefälscht werden können. Nutzer sollten daher die Absenderadresse genau überprüfen. Zudem ist Phishing nicht nur auf E-Mails beschränkt – auch SMS und QR-Codes können genutzt werden, um an persönliche Daten zu gelangen. Hier ist Vorsicht geboten und Links in allen Kommunikationsformen sollten sorgfältig geprüft werden.
Insgesamt ist es unerlässlich, sich dieser Risiken bewusst zu sein und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die eigene Sicherheit im Internet zu erhöhen. Weitere Informationen und Tipps sind auf den Seiten von Krone, Verbraucherschutz.com und dem BSI verfügbar.
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