Am Dienstagnachmittag, den 20. Jänner 2026, ereignete sich auf der Südautobahn (A2) in Richtung Wien, im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sieben Fahrzeuge verwickelt waren. Die Straßenverhältnisse waren durch Winterglätte stark beeinträchtigt. Laut 5min.at geriet ein 21-Jähriger ins Schleudern und prallte gegen das Fahrzeug eines 59-Jährigen. Beide Fahrer konnten ihre Autos rechtzeitig am Pannenstreifen abstellen. Eine 34-jährige Autofahrerin hielt ebenfalls an, um Erste Hilfe zu leisten.

Im weiteren Verlauf der Ereignisse verlor ein 25-Jähriger ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und streifte das Auto der 34-Jährigen. Diese Kollision löste eine Kette weiterer Unfälle aus, bei denen drei weitere Fahrzeuglenker auf dem zweiten Fahrstreifen in Konflikt miteinander gerieten. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.

Stundenlange Sperrung und Bergungsarbeiten

Die A2 war aufgrund des Unfalls bis 18:14 Uhr komplett gesperrt, was zu einem Rückstau von etwa fünf Kilometern führte. Der zweite Fahrstreifen blieb bis 19:55 Uhr für Bergungsarbeiten immer wieder gesperrt. Die Feuerwehren Pinggau, Schäffern, Aspang und Pinkafeld waren mit sieben Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften vor Ort, um die Fahrzeugbergungen durchzuführen und die Fahrbahn zu reinigen.

Die Autobahn A2 ist nicht nur eine wichtige Verkehrsachse zwischen Ost- und Westdeutschland, sondern auch bekannt für ihre hohe Unfallrate. Auf den stark befahrenen Straßen kommt es häufig zu Staus, Behinderungen und schweren Unfällen, die oftmals Vollsperrungen nach sich ziehen. Laut Tag24 sind Informationen über Unfälle und deren Folgen über offizielle Polizeiberichte verfügbar. Solche Ereignisse verdeutlichen die Herausforderungen des Straßenverkehrs, insbesondere in den Wintermonaten.

Verkehrsunfallstatistik und Sicherheitsfragen

Im weiteren Kontext der Verkehrssicherheit ist zu erwähnen, dass in Deutschland im Jahr 2024 etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle registriert wurden, was im Vergleich zu den Vorjahren einen Rückgang darstellt. Die Ziele der „Vision Zero“, die darauf abzielen, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zuzulassen, rücken angesichts steigender Unfälle mit Sachschäden zunehmend in den Fokus. Laut Statista blieben die Zahlen der Personenschäden konstant auf dem Niveau von 1955, während die Verkehrstoten in Deutschland von 19.193 im Jahr 1970 auf 2.770 im Jahr 2024 gesenkt werden konnten. Dennoch bleibt die Problematik der Unfälle, insbesondere unter winterlichen Bedingungen, eine ständige Herausforderung für die Verkehrssicherheit.