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Am 3. Januar kam es in der Uckermark zu acht Verkehrsunfällen, die auf Schneefall und Straßenglätte zurückzuführen sind. Die Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder berichtete, dass bei diesen Zwischenfällen zwei Personen leicht verletzt wurden. Besondere Verkehrsbeeinträchtigungen wurden auf der B 109 nahe dem 'Tanneneck' festgestellt.
Eine der Unfälle ereignete sich, als eine Frau beim Fahren in Richtung Prenzlau die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Ihr Auto prallte zunächst gegen die Leitplanke, bevor es auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem weiteren Fahrzeug kollidierte. Auch das andere Auto stieß daraufhin gegen die Leitplanke. Beide Fahrzeuge erlitten schwere Schäden. Um die Unfallstelle abzusichern und die beschädigten Fahrzeuge zu bergen, waren Feuerwehr, Rettungsdienst, Abschleppdienste und Polizei im Einsatz. Aufgrund der Bergungsarbeiten war die B 109 für etwa 90 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt, wie der Nordkurier berichtete.
Glatteis führt zu zahlreichen Unfällen in Deutschland
Die Glatteislage, die auch über die Uckermark hinausgehend zahlreiche Probleme verursachte, ist Teil eines größeren Themas. Am 19. Dezember 2022 gab es in Deutschland alarmierende Übergriffe durch Schnee und Eisregen, wobei in mehreren Bundesländern Alarmstufe Rot ausgerufen wurde. Im Süden Deutschlands führten diese extremen Wetterbedingungen zu Chaos mit Autobahnsperrungen und Flugausfällen, unter anderem am Münchner Flughafen.
In den darauffolgenden Tagen gab es auf diversen Straßen und Autobahnen zahlreiche Unfälle. Ein bedauerlicher Vorfall ereignete sich auf der Autobahn 27 bei Walsrode-Hamwiede, wo ein 25-jähriger Autofahrer aufgrund der Glätte ums Leben kam. In Erfurt wurden über 90 Unfälle gemeldet, darunter zwei schwerverletzte Personen. Auch der öffentliche Nahverkehr war stark beeinträchtigt, da Verspätungen und Ausfälle bei Zügen, Straßenbahnen und Bussen zu verzeichnen waren. Der Wetterdienst gab in diesem Zusammenhang Unwetterwarnungen wegen gefrierenden Regens und Glatteis heraus.
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