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Die Münchner Sicherheitskonferenz 2025 sorgt für Aufregung und lässt die Sorgen um die Sicherheit in Europa neu auflodern. Die künftige österreichische Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS bekräftigt zwar ihre Neutralität, sieht jedoch die Notwendigkeit, engere europäische Kooperationen und Solidarität im Bereich Sicherheit und Verteidigung einzugehen. Dies ist besonders wichtig angesichts der militärischen Herausforderungen durch Russland, wie im Bericht des Kiel Instituts für Weltwirtschaft dargelegt wird. Wolff warnt in diesem Zusammenhang vor Europas militärischen Mängeln, die vor allem konventionelle Waffensysteme betreffen. Zudem wird betont, dass die nukleare Abschreckung durch die USA in Europa immer unsicherer werde. Laut Wolff müsse Europa eigene Verteidigungskapazitäten entwickeln, um die US-Truppen zu ersetzen und die Militärpräsenz zu stärken, wie vienna.at berichtet.
Die Sicherheitskonferenz hat auch Donald Trumps hinterlassene Erbmasse zum Thema gemacht. Trump wird nicht nur als Bedrohung unter den Autokraten, sondern auch als eine zentrale Herausforderung für die europäische Sicherheitsarchitektur wahrgenommen. In einer öffentlichen Wutrede kritisiert Vizepräsident J.D. Vance die Europäer und deren Verständnis von Demokratie. Diese Rede geriet zum Spektakel, in dem Vance Europa belehrte, während er offensichtlich nur die Aufmerksamkeit der Trump-Anhänger in den USA suchte. Präsident Selenskyj von der Ukraine richtete indessen einen eindringlichen Appell an Europa, sich selbst zu schützen und die Schaffung einer eigenen europäischen Armee dringend in Betracht zu ziehen. Er warnte davor, zum Spielball zwischen Russland und den USA zu werden, so ZDF.
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