Otto Steiner wurde am 14. Jänner 2026 im Rahmen eines Bürgermeisterempfangs feierlich verabschiedet. Am Tag darauf legte er sein Mandat im Gemeinderat und im Gemeindevorstand nieder. Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Einsatzorganisationen waren anwesend, um diesem besonderen Anlass Rechnung zu tragen. Der 1997 in die Kommunalpolitik eingestiegene Steiner war bereits seit 2009 Mitglied des Gemeinderates und seit 2013 im Gemeindevorstand aktiv.

In seiner Funktion war es Steiner ein großes Anliegen, die Bereiche Tourismus, Sport und Partnerschaftsangelegenheiten zu verantworten. Zu seinen bedeutendsten Projekten zählt die umfassende Betreuung des Treffner Wanderwegenetzes, das sich über rund 280 Kilometer erstreckt. Wegweiser und Informationstafeln wurden regelmäßigen Kontrollen unterzogen, gereinigt und instand gehalten. Seine Aktivitäten umfassten darüber hinaus auch die Loipenbetreuung.

Würdigung seines Engagements

Veronika Zorn vom Tourismusverband Treffner GebietsGemeinden würdigte in ihrer Ansprache den unermüdlichen Einsatz Steiners für die Region. Auch Nationalrat und Bürgermeister Max Linder überreichte ihm eine Ehrenurkunde im Namen der Freiheitlichen Fraktion. Bürgermeister Klaus Glanznig hob in seiner Rede Steiners Verlässlichkeit und den überparteilichen Respekt hervor, den er genoss.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail über Otto Steiner ist seine Leidenschaft für handgefertigte Uhren, die er in Handarbeit herstellt. Diese wurden als besondere Gastgeschenke der Gemeinde überreicht und zeugen von seiner handwerklichen Fertigkeit.

Der Alt­mühl­tal-Pan­ora­ma­weg

Im Kontext des Wandertourismus ist auch der Alt­mühl­tal-Pan­ora­ma­weg von Bedeutung, der 2005 eröffnet wurde und als eine wichtige Wanderstrecke im Naturpark Alt­mühl­tal gilt. Am 17. Juli 2025 fand eine Jubiläumswanderung mit Landrat Alexander Anetsberger statt, die die Bedeutung des Weges für die Verbindung der Gemeinden von Gunzenhausen bis Kelheim hervorhob. Der Weg trägt bis heute das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Anetsberger bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, die sich um die Pflege und Kontrolle der Wanderstrecke kümmern, und überreichte ihnen Wanderrucksäcke im Alt­mühl­tal-Pan­ora­ma­weg-Design. Im Jahr 2025 fanden zahlreiche geführte Wanderungen auf dieser Strecke statt, deren Termine auf der Website des Naturparks Alt­mühl­tal verfügbar sind.

Forderungen des Deutschen Wanderverbandes

Im Hinblick auf die Förderung der Wanderinfrastruktur hat der Deutsche Wanderverband im Rahmen der Woche für „Mobilität und Klimaschutz“ wichtige Maßnahmen gefordert. Es wird eine umfassende Anerkennung von Fuß- und Wanderwegen als Beitrag zum Klimaschutz gefordert. Insbesondere sollen naturnahe Wege und Pfade als fester Bestandteil der Stadtplanung gesichert und ausgebaut werden.

Die Forderungen zielen auf ein verlässliches Management der Wander- und Fußwegeinfrastruktur ab, um den Konflikten zwischen verschiedenen Nutzergruppen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus wird eine bundesweite Koordinierungsstelle gefordert, die länderübergreifend die Interessen aller Akteure koordiniert. Diese Maßnahmen sind wichtig, um den Fußverkehr als essenziellen Bestandteil des Klimaschutzes in Deutschland zu stärken.