Am 1. Jänner 2026, gegen 19:00 Uhr, wurde die Feuerwehr aufgrund einer erheblichen Rauchentwicklung in einer Tiefgarage im Steinweg, Bonn-Endenich, alarmiert. Der Notruf bestätigte eine starke Rauchentwicklung, die sowohl aus der Tiefgaragenzufahrt als auch aus den Abluftöffnungen drang. Wie fireworld.at berichtete, gerieten drei PKW in der Tiefgarage in Brand, was durch auslaufenden Kraftstoff zu einer schnellen Brandausbreitung führte.

Insgesamt waren sechs zusammenhängende Wohngebäude betroffen, die direkten Zugang zur Tiefgarage hatten. Der Rauch drang zeitweise in die Treppenräume ein, was eine sofortige Evakuierung von 52 Bewohnern, darunter mehrere Kinder, erforderlich machte. Diese wurden in zwei Bussen der Stadtwerke Bonn betreut. Glücklicherweise blieben alle Bewohner unverletzt.

Rettungsmaßnahmen und Brandbekämpfung

Die Einsatzkräfte reagierten schnell und setzten bis zu acht Lüfter zur Rauchbekämpfung in den Treppenräumen ein. Zusätzlich kam intensive Brandbekämpfung durch Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Die Anmeldung und Koordination der Maßnahmen erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Einheiten aus Bonn, Beuel und Bad Godesberg. Presseportal.de hebt hervor, dass der Einsatz rund drei Stunden dauerte und alle Beteiligten schon seit der Silvesternacht in Alarmbereitschaft gewesen waren.

Die Tiefgarage wurde nach dem Brand für unbenutzbar erklärt. Während des Einsatzes kam es auch zu mehreren Parallelereignissen, darunter Containerbrände und eine Feuermeldung, die sich als Fehlalarm herausstellte. Diese Ereignisse verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen die Einsatzkräfte in der Silvesternacht konfrontiert waren.

Brandschutz in Tiefgaragen

Die Vorfälle in Bonn rufen Fragen zum Brandschutz in Tiefgaragen auf. BVI-Verwalter weist darauf hin, dass insbesondere die Brandlast durch motorisierte Fahrzeuge, Kraftstoffe und gegebenenfalls vorhandene Lagerschäden in solchen Räumlichkeiten oft unterschätzt wird. Zu den Herausforderungen gehört der schnelle Zugang für Rettungskräfte und die Notwendigkeit effektiver Belüftungsmaßnahmen, um Gefahren durch Brandrauch zu minimieren.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Einsatz der Feuerwehr in Bonn-Endenich aufgrund der schnellen und koordinierten Maßnahmen erfolgreich war, und es zu keinen Verletzten kam. Dennoch unterstreichen solche Vorfälle die Wichtigkeit eines verbesserte Brandschutzkonzepts für Tiefgaragen, um zukünftige Risiken zu minimieren.