Am vergangenen Monat fand in Nordhorn eine bedeutende Stellübung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) statt, an der über 100 Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Bereitschaften teilnahmen. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit der Grafschafter DRK-Einheiten zu demonstrieren und die zivilmilitärische Zusammenarbeit zu stärken, insbesondere in Anbetracht der aktuellen weltpolitischen Lage. Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, unter Leitung von Oberstleutnant Uwe Terborg, war ebenfalls anwesend, um sich über die Einsatzmöglichkeiten der DRK-Einheiten zu informieren, wie ems-vechte-surfer.de berichtete.
Effiziente Einsatzvorbereitung
Die Stellübung stellte eine ausgezeichnete Gelegenheit für neue DRK-Helfer dar, Erfahrungen zu sammeln. Der Kreisbereitschaftsleiter Stephan Knauß und andere Zugführer hatten die Übungen gründlich vorbereitet. Die Gruppen fuhren zu festgelegten Bereitstellungsräumen, um sich rechtzeitig für den Einsatz zu positionieren. Am Einsatzort, einem Parkplatz des Sportparks Blanke in Nordhorn, wurden 30 Einsatzfahrzeuge in Gruppen organisiert, darunter Krankentransportfahrzeuge und Technikfahrzeuge. Das DRK hat umfassende Aufgaben im Katastrophenschutz, die im DRK-Gesetz von 2008 festgelegt sind, darunter auch die Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, wie die DRK-Vertreter erläuterten.
Nach einem dreistündigen Rundgang, bei dem die einzelnen Einsatzgruppen ihre Aufgaben und Ausstattungen präsentierten, folgte eine Stationsausbildung an den Fahrzeugen. Parallel dazu fiel der Startschuss für die weitere zivilmilitärische Zusammenarbeit, die von beiden Seiten als sehr vielversprechend eingeschätzt wurde. Der Oberstleutnant zeigte sich begeistert von der detaillierten Darstellung der Einsatzkräfte und betonte die Wichtigkeit einer engen Kooperation, wie auch bundeswehr.de anmerkte.
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