In Brandenburg blühen unverhoffte Ideen auf, um die tristen Innenstädte wiederzubeleben! In Oderberg, wo Leerstände ein ernstes Problem darstellen, haben sich ein junger Bäcker und ein Puppenspieler zusammengetan, um mit ihrem einzigartigen Geschäft frischen Wind zu bringen. Die Kombination aus traditionellem Holzofenbrot und einem bunten Kiosk bietet nicht nur regionale Snacks, sondern auch ein Internetcafé und regelmäßige Puppentheateraufführungen. Die beiden Betreiber, der 25-jährige Bäckermeister Kai Kreutzmann und Künstler Artur Albrecht, erlebten bei der Einweihung ihres Ladens ein überwältigendes Echo und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig solche Begegnungsorte sind.
Revolution in Teschendorf
Im kleinen Teschendorf feierte eine vollautomatisierte Kaufhalle Premiere, in der die Kunden rund um die Uhr ihre regionalen Lieblingsprodukte per Touchscreen auswählen können. Seit der Schließung des letzten Supermarktes vor 13 Jahren war die Versorgung der 850 Einwohner ein echtes Problem. Nun bringt „Emmas Kaufhalle“ endlich wieder frischen Wind in die Gemeinde! Betreiber Patrick Scheuermann erzählt von einem überraschend positiven Anklang, selbst bei älteren Menschen, die das digitale Konzept nutzen. Mit der Option, Produkte bereits im Voraus zu bestellen und an einem speziell eingerichteten Abholpunkt abzuholen, wird die Einkaufsfreude neu entfacht.
Und nicht nur in Teschendorf wird neu gedacht! Die Mozart Apotheke auf dem Görden erfreut ihre Kunden mit einer musikalischen Besonderheit: Tino Volland, der neue Geschäftsführer und leidenschaftliche Klavierspieler, zieht Menschen nicht nur mit Medikamenten, sondern auch mit Musik an. Sein Klavier steht im Raum, und viele Besucher nutzen die Gelegenheit, selbst ein Stück zu spielen. Diese unkonventionelle Herangehensweise hat sich bewährt, da die Apotheke dank ihrer Atmosphäre und der besonderen Idee immer mehr Gäste anlockt – ein wahrlich harmonisches Konzept gegen die sterile Online-Welt!