
Die Sportberichterstattung verändert sich rasant und bietet zahlreiche neue Formate und Möglichkeiten der Informationsverbreitung. Dies wird besonders deutlich durch die zunehmende Integration von Inhalten verschiedener Drittanbieter auf digitalen Plattformen. So berichtet vol.at über die Einbindung von Videos der "Austria Presse Agentur" (APA) und der "Deutschen Presse Agentur" (DPA), die die Nutzer umfassend zu Sportereignissen und Wahlen informieren. Auch Liveticker, Datencenter sowie Grafiken bereichern das Angebot.
Eine Vielzahl an Widgets, darunter Slideshows von Elfsight, Facebook-Posts sowie verschiedene Videoformate von Plattformen wie Glomex und YouTube, heben die Nutzererfahrung erheblich. Um die Inhalte noch attraktiver zu gestalten, fließen auch Artikelempfehlungen von Drittanbietern wie Outbrain in die Sportberichterstattung ein. Diese Vielfalt an Medienformaten wird durch die Einbettung von Instagram- und Twitter-Posts sowie Podcasts von Podigee ergänzt, was die Berichterstattung dynamischer macht.
Innovationen durch Drittanbieter
Innovative Tools wie Infogram ermöglichen es, Daten visuell ansprechend aufzubereiten und bieten Infographiken sowie Darstellungen, die komplexe Informationen verständlich machen. Diese Entwicklung zeigt, wie die Sportberichterstattung zunehmend auf die Bedürfnisse der modernen Nutzer zugeschnitten wird. Laut headtopics umfasst das Angebot auch interaktive Elemente wie Umfragen, die durch Pinpoll realisiert werden.
Die b4p-Trendstudie, veröffentlicht am 26. April 2023, verdeutlicht zudem die Erwartungen der Sportfans in Deutschland. So gaben 91% der Befragten an, Sportfans zu sein, wobei 84% aktiv Sport treiben und 73% regelmäßig Sportberichterstattung verfolgen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Inhalte präsentiert werden sollten. Die Studie belegt, dass die Beliebtheitsränge in der Medienberichterstattung klar dominieren, mit Männerfußball an erster Stelle.
Demografische Unterschiede in der Nutzung
Besonders interessant ist das gestiegene Interesse am Frauenfußball nach der Frauen-EM, was bei 15% der Befragten bemerkenswerte Auswirkungen zeigte. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass jüngere Altersgruppen verstärkt an Trends wie eSport und Streaming-Angeboten interessiert sind. Insbesondere 66% der 16- bis 29-Jährigen nutzen kostenpflichtige Sport-Streaming-Dienste, ein Trend, der mit zunehmendem Alter zurückgeht.
Die Ergebnisse der Studie belegen zudem, dass eine große Mehrheit der Sportfans Wert auf neutrale (71%) und Live-Berichterstattung (67%) legt, wobei ältere Fans eine stärkere Präferenz für Live-Inhalte aufweisen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für Medienhäuser, ihre Berichterstattung kontinuierlich zu evaluieren und anzupassen, um den Bedürfnissen ihrer Zielgruppen gerecht zu werden.
Insgesamt zeigt sich, dass die Sportberichterstattung sich kontinuierlich weiterentwickelt, nicht nur in Bezug auf die verwendeten Medienformate, sondern auch im Hinblick auf die inhaltlichen Anforderungen und Wünsche der Sportfans.
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