Im heutigen Wettkampf im Rahmen des Nordic Combined Triple in Seefeld musste Johannes Lamparter eine knappe Niederlage hinnehmen. Er verlor im Zielsprint gegen den Deutschen Vinzenz Geiger und verpasst damit seinen zweiten Sieg. Nach dem Springen lag Lamparter hinter seinem Landsmann Stefan Rettenegger auf dem zweiten Platz, während Geiger auf dem zehnten Platz lag, noch hinter den führenden Athleten. Geiger sicherte sich schließlich den ersten Platz, was seinen 19. Weltcup-Sieg bedeutet. Lamparter landete schlussendlich auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Norweger Jens Luraas Oftebro, der 2,3 Sekunden hinter Geiger das Ziel erreichte. Dies bestätigte die Sport-Website Laola1.

Im Langlauf über 7,5 Kilometer führten Rettenegger und Lamparter zunächst das Feld an. In der Schlussrunde schlossen jedoch Geiger und Oftebro auf, was das Rennen entscheidend beeinflusste. Zusätzlich konnten Lukas Greiderer (Platz neun) und Fabio Obermeyr, der sich von Platz 31 auf 13 verbesserte, gute Ergebnisse erzielen. Thomas Rettenegger (15.), Paul Walcher (24.), Martin Fritz (26.), Andreas Gfrerer (27.) und Florian Kolb (30.) sammelten ebenfalls Weltcup-Punkte.

Gesamtwertung der Männer

Platz Athlet Land Zeit/Rückstand
1 Vinzenz Geiger Deutschland
2 Johannes Lamparter Österreich +0,0
3 Jens Luraas Oftebro Norwegen +2,3

Frauen im Wettbewerbsfokus

Im Frauen-Bewerb gewann Ida Marie Hagen aus Norwegen ihren neunten Saisonsieg, gefolgt von Alexa Brabec aus den USA und Nathalie Armbruster aus Deutschland. Die besten Platzierungen für die österreichischen Athletinnen waren Katharina Gruber auf Platz zehn, Claudia Purker auf Platz 18 sowie Annalena Slamik auf Platz 26. Das Rennen endete für viele mit enttäuschenden Rückständen.

Zu beachten ist, dass Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina nicht an der Nordischen Kombination teilnehmen dürfen. Dies sorgt für Besorgnis unter Athletinnen wie Nathalie Armbruster, die um die Zukunft der Disziplin bangen. Armbruster, die mit 19 Jahren den Gesamtweltcup gewann, äußert Bedenken hinsichtlich der Unterstützung durch den Deutschen Skiverband und die FIS, falls das IOC keine Änderungen in der Geschlechtervertretung fordert. Das IOC hatte bereits 2022 entschieden, dass in Cortina 2026 keine Frauen-Wettkämpfe in der Nordischen Kombination stattfinden werden, was die gesamte Zukunft dieser Sportart in Frage stellt, wie die Berichterstattung von BR verdeutlicht.

Der kommende Abschluss des Triple am Sonntag, der mit klassischen Gundersen-Bewerben für Frauen (7,5 km) und Männer (12,5 km) stattfinden wird, verspricht spannende Wettkämpfe. Vor dem Hintergrund der Debatte über die Gleichstellung der Geschlechter in der Nordischen Kombination, wird auch der Zuschauerinteresse vom IOC genau beobachtet, da die Zukunft der Disziplin möglicherweise auf dem Spiel steht.