Kultur nach Verlust: Heidenauer Kirche bleibt aktiv für den guten Zweck
Kulturreihe Kuki in Heidenau geht trotz Verlust der Initiatorin weiter. Nächste Veranstaltung: "Die Erprobung Abrahams" am 26. Oktober.
Kultur nach Verlust: Heidenauer Kirche bleibt aktiv für den guten Zweck
Heidenau. Die Reihe „Kultur in der Kirche“ hat sich in Heidenau über eine Dekade etabliert und wird weiterhin in der Christuskirche durchgeführt. Ursprünglich ins Leben gerufen, um Geld für die Umgestaltung des Gotteshauses zu sammeln, hat sie sich auch nach dessen Wiedereröffnung einer gewissen Beliebtheit erfreut. Unter der Leitung von Elisabeth Gnoyke, die leider im Frühjahr verstorben ist, wurde die Veranstaltung stets weitergeführt. Ihr plötzlicher Tod ließ die Zukunft dieser kulturellen Events jedoch in einem neuen Licht erscheinen.
Die Ehrenamtlichen der Kirchgemeinde stehen momentan vor der Herausforderung, die für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen durchzuführen. Pfarrerin Erdmute Gustke äußerte in einem aktuellen Gespräch: „Es wird weitergehen – wenn auch weniger umfangreich.“ Diese Aussage lässt darauf schließen, dass alternative Ideen für den Fortbestand der Reihe in Entwicklung sind, um die kulturelle Vielfalt in Heidenau aufrechtzuerhalten.
Geplante Veranstaltungen und Rückblick
Ein Highlight der nächsten Wochen wird das Gastspiel des gebürtigen Heidenauers Jürg Wisbach sein. Der Schauspieler, der mittlerweile in der Schweiz lebt, wird am 26. Oktober wieder in der Christuskirche auftreten. Diesmal bringt er das Stück „Die Erprobung Abrahams“ mit, das biblische Themen behandelt und in Zusammenarbeit mit Guido Droth vorbereitet wird. Wie bei den vorherigen Aufführungen wird der Eintritt kostenfrei sein, jedoch wird um eine „angemessene Spende“ für den Kuki-Fonds gebeten.
Elisabeth Gnoyke, die im Alter von 72 Jahren verstarb, bleibt der Gemeinschaft als engagierte und hilfsbereite Persönlichkeit in Erinnerung. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Kultur und die Unterstützung anderer Menschen werden weiterhin geschätzt und geehrt.
Das Fortsetzen der „Kultur in der Kirche“-Reihe wird nicht nur als Huldigung an die Verstorbenen gesehen, sondern auch als Mahnung, wie wichtig es ist, die Kultur in kleinen Städten aufrechtzuerhalten. Die aktuellen Ehrenamtlichen hoffen, das Erbe von Elisabeth Gnoyke und die Events, die sie ein Stück weit gefördert hat, lebendig zu halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Reihe in Zukunft entwickeln wird.
Details zu diesen spannenden Entwicklungen finden sich in einem Artikel auf www.saechsische.de.