Am 10. Februar 2026 ereignete sich auf der L091 in Fahrtrichtung Demen ein schwerer Unfall, bei dem ein 90-jähriger Patient seine Verletzungen nicht überlebte. Der Fahrer eines privaten Krankenfahrdienstes, 52 Jahre alt, wich einem weißen Transporter im Gegenverkehr aus und lenkte nach rechts, was zu einer Kollision mit einem Leitpfosten und einem Baum führte. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kam im linken Straßengraben zum Stillstand.
Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen, während der 90-jährige Patient schwer angeschlagen war. Er musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde umgehend ins Krankenhaus nach Schwerin transportiert. Leider erlag er am Morgen des 11. Februar 2026 seinen schweren Verletzungen, wie fireworld.at berichtet.
Unfallrekonstruktion und Ermittlungen
Ein Sachverständiger der DEKRA wurde zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise, insbesondere zum genauen Fahrzeugtyp, Kennzeichen oder zur Fahrtrichtung des weißen Transporters. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind bereits aufgenommen worden, um die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls zu ermitteln. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 26.000 Euro, und das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für mehrere Stunden voll gesperrt. In Deutschland sind Verkehrsunfälle wie dieser oft der Anlass für eingehende Verkehrssicherheitsanalysen. Laut destatis.de dienen die Statistiken zur Gewinnung verlässlicher Daten über das Unfallgeschehen, die letztendlich Grundlage für Maßnahmen in der Gesetzgebung und Verkehrserziehung darstellen.
Versicherungsfragen
Bei einem Unfall wie diesem stellt sich auch die Frage der Versicherung. Wie dekra.de erklärt, sind bei selbstverschuldeten Unfällen die Ersatzleistungen für das Fahrzeug über den Versicherungsvertrag geregelt, sofern eine Kaskoversicherung besteht. Es ist ratsam, den Unfall zeitnah der Versicherung zu melden, um die Abwicklung zu beschleunigen. Bei unverschuldeten Unfällen sind oft Einschränkungen hinsichtlich der Kostenübernahme zu beachten, wie beispielsweise der Beauftragung eines Sachverständigen, die mit der Versicherung abgestimmt werden muss.
Insgesamt verdeutlicht dieser Vorfall die Risiken im Straßenverkehr und die enormen Auswirkungen, die Verkehrsunfälle auf das Leben der Beteiligten und deren Familien haben können.