Am 31. Jänner 2026 ereignete sich in der Schweiz eine tragische Brandkatastrophe in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana während der Silvesternacht. Der Vorfall endete tödlich für 40 Menschen, darunter sechs minderjährige Personen aus Italien. Zudem wurden 116 weitere Personen schwer verletzt, darunter mehr als ein Dutzend aus Italien. Die Ursache des Brandes wird derzeit untersucht.

Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat Italien Rechtshilfe gewährt, was bedeutet, dass die italienischen Ermittler Zugang zu bereits erhobenen Beweismitteln erhalten. Dies ist ein bedeutender Schritt, da Italien das erste Land ist, dem die Schweiz in dieser Angelegenheit Unterstützung zusichert. Die italienische Regierung hat um gemeinsame Ermittlungen mit den Schweizer Behörden gebeten, um die Umstände des Vorfalls umfassend zu klären.

Geplante Zusammenarbeit und diplomatische Spannungen

Ein technisches Treffen zwischen den Strafbehörden beider Länder ist für Februar 2026 geplant. Das Ziel dieses Treffens ist die Klärung der Details zur Zusammenarbeit und die Koordination der weiteren Verfahren. Die italienische Regierung hat jedoch bereits klare Signale gesendet: Sollte es zu keiner ausreichenden Kooperation kommen, droht der Rückkehr des Botschafters Lorenzo Cornado nach Rom. Dieser wurde zuvor als Protestmaßnahme gegen die Freilassung des Barbesitzers aus der Untersuchungshaft zurückberufen.

In Anbetracht der Schwere des Vorfalls wird die Bedeutung von präventiven Brandschutzmaßnahmen erneut deutlich. Statistiken zum Brandschutz, wie sie beispielsweise von feuertrutz.de bereitgestellt werden, zeigen, dass in Deutschland und international eine gewisse Verbesserung im Brandschutz notwendig ist. Obwohl keine umfassende und einheitliche Brandstatistik für Deutschland verfügbar ist, können präzise Daten entscheidend zur Verringerung von Brandrisiken und der Zahl von Brandopfern beitragen.

Statistiken aus verschiedenen Quellen, wie dem Deutschen Feuerwehrverband und dem Statistischen Bundesamt, sind hilfreich, um ein besseres Verständnis für Brandursachen und -folgen zu entwickeln. Diese informieren über die Anzahl der Brandverletzten und -toten und sind essentiell, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen.

Die aktuelle Brandkatastrophe in Crans-Montana wird sicherlich auch einen Einfluss auf zukünftige Vorschriften und Maßnahmen im Bereich Brandschutz haben, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Europa insgesamt.