
Der aktive US-Armee Green Beret, Matthew Livelsberger, der letzte Woche einen Tesla Cybertruck außerhalb des Trump International Hotels in Las Vegas in die Luft sprengte, nutzte künstliche Intelligenz, um die Explosion zu planen, berichten die örtlichen Behörden. Der Sheriff von Las Vegas, Kevin McMahill, teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass Livelsberger ChatGPT verwendete, um Informationen für seine Tat zu erhalten, und nannte dies einen „Game Changer“.
Erste Offenbarungen der Ermittlungsbehörden
„Wir wussten, dass KI irgendwann unser Leben verändern würde“, sagte McMahill. „Dies ist sicherlich der erste Vorfall auf US-Boden, bei dem ChatGPT genutzt wurde, um einer Person zu helfen, ein Gerät zu bauen und Informationen im ganzen Land zu sammeln.“ McMahill äußerte seine Besorgnis über diese Entwicklung, die als besorgniserregend betrachtet wird.
Die Rolle von ChatGPT in der Tat
Die Behörden gaben nicht an, welche Informationen Livelsberger von ChatGPT erhalten hatte, als er nach Sprengstoffen, Schusswaffen und dem Kauf eines Mobiltelefons ohne Angabe persönlicher Daten suchte. OpenAI, der Entwickler von ChatGPT, äußerte sich zu dem Vorfall und erklärte, man sei „traurig über diesen Vorfall und verpflichtet, sicherzustellen, dass KI-Tools verantwortungsvoll eingesetzt werden.“ Der Sprecher fügte hinzu, dass die Modelle von OpenAI darauf ausgelegt seien, schädliche Anweisungen abzulehnen und schädlichen Inhalt zu minimieren.
Zusätzliche Einblicke und Fanatismus
Die Ermittler veröffentlichten neue Informationen zur Explosion und betonten, dass Livelsberger eine Bombe verwendet hatte. Außerdem wurde ein sechsseitiges Manifest gefunden, das auf seinem Handy gespeichert war. „Diese neuen Informationen schaffen mehr Fragen als Antworten“, stellte McMahill fest. „Ich werde keine Stellungnahme abgeben, was die Dokumente bedeuten...“
Psychische Probleme und Suizid
Der 37-jährige Livelsberger, der zum Zeitpunkt der Explosion im Urlaub von seiner Basis in Deutschland war, beging kurz vor der Explosion Selbstmord. Zudem wurden sieben weitere Personen verletzt. Die Explosion wurde durch eine Kombination aus Feuerwerkskörpern, Gasflaschen und Campingbenzin im Laderaum des Fahrzeugs verursacht, die durch ein vom Fahrer gesteuertes Gerät detoniert wurde.
Explosionsdetails und psychische Belastung
Die vorläufigen Ermittlungen ergaben, dass mindestens 60 Pfund Sprengstoff eingesetzt wurden. „Wenn er eine hochgradige Detonation erreicht hätte, wäre die Explosion wesentlich größer gewesen“, sagte Kenny Cooper, stellvertretender Sonderbeauftragter des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF). Livelsberger hatte in seinem Dokument ausführlich über seine Militärerfahrungen und seine Gründe für den schrecklichen Vorfall berichtet.
Ermittlungen und Konsequenzen
Auf die Frage, ob die Behörden die Explosion als terroristischen Anschlag betrachten, antwortete Sheriff McMahill: „Wir haben keine einzige Tür geschlossen, was die Ermittlungen anbelangt.“ Zukünftige rechtliche Schritte oder weitere Verdächtige wurden vorerst ausgeschlossen.
Dieser tragische Vorfall verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, über psychische Erkrankungen sowie den verantwortungsvollen Einsatz von Technologie zu sprechen.
Ergebnisse aus den Ermittlungen finden Sie in den örtlichen Nachrichten.
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