Frankfurt: Asylverfahren am Flughafen – Justizminister lobt Effizienz!
Justizminister Christian Heinz lobt das Verwaltungsgericht Frankfurt für effiziente Asylverfahren und verkürzte Verfahrensdauer.
Frankfurt: Asylverfahren am Flughafen – Justizminister lobt Effizienz!
In einem beeindruckenden Besuch am Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat Hessens Justizminister Christian Heinz die herausragende Leistung des Gerichts gewürdigt. „Am Frankfurter Flughafen finden die meisten Flughafenverfahren in Deutschland statt. Diese Verfahren erfordern schnelles und präzises Handeln, und das Verwaltungsgericht Frankfurt hat sich dabei große Kompetenzen erworben“, betonte der Minister. Bis zum 30. April 2024 wurden dort bereits 106 Verfahren abgewickelt, während es deutschlandweit nur 131 waren. Auch im Jahr 2023 war Frankfurt mit 328 Verfahren führend, im Vergleich zu 402 in ganz Deutschland.
Rasante Entscheidungen im Asylverfahren
Das Verwaltungsgericht Frankfurt ist nicht nur für seine Effizienz bekannt, sondern auch für die Beschleunigung der Verfahren. Asylbewerber, die aus sicheren Herkunftsstaaten oder ohne gültige Papiere einreisen, müssen in einem speziellen Verfahren am Flughafen schnell behandelt werden. Innerhalb von zwei Tagen entscheidet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über die Anträge. Bei Rechtsmitteln sind die Verwaltungsgerichte zuständig. „Das Flughafenverfahren gewährleistet, dass Personen schnell in ihr Herkunftsland zurückgeführt werden können“, erklärte Heinz.
Ein weiterer bemerkenswerter Erfolg des Frankfurter Gerichts ist die Halbierung der Verfahrensdauer bei Asylverfahren. Während die durchschnittliche Bearbeitungszeit 2021 noch 31 Monate betrug, liegt sie im dritten Quartal 2024 bereits bei 15 Monaten. „Das ist ein guter Zwischenerfolg, auf dem wir weiter aufbauen werden“, so der Minister. Der Einsatz des Verwaltungsgerichts hat nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch dazu beigetragen, 10.000 Altbestände zu bearbeiten, was die Verfahrensdauer erheblich verkürzt hat.