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E-Mail-Überwältigung: So befreien Sie sich von Spam und Betrug!

Heute sind E-Mails ein fester Bestandteil unseres digitalen Alltags. Die Kommunikation erfolgt zumeist schnell und unkompliziert, birgt jedoch auch viele Gefahren. Insbesondere Spam und Phishing stellen ernsthafte Risiken dar. Auf diese Herausforderungen weist die Krone hin und bietet wichtige Informationen, um sich besser zu schützen.

Spam sind unerwünschte E-Mails, die oft Werbung, Phishing oder sogar Viren enthalten. Der Versand dieser Nachrichten ist in Deutschland verboten. Im Gegensatz dazu sind Newsletter angeforderte E-Mails von Webseiten oder Unternehmen, die wertvolle Informationen oder spezielle Angebote bereitstellen. In der Regel beinhalten Newsletter einen Abmeldelink, der es erlaubt, sich unkompliziert von diesen Korrespondenzen abzumelden. Dies geschieht meistens durch einen Klick auf den Link, der sich oft am oberen oder unteren Rand der Nachricht befindet.

Umgang mit Spam und Newsletter

Beim Umgang mit Spam sollten Nutzer vorsichtig sein. Während einige Spam-Nachrichten ebenfalls einen Abmeldelink enthalten können, birgt das Klicken darauf oft die Gefahr, dass die Nutzung der E-Mail-Adresse bestätigt wird, was zu noch mehr Spam führen kann. Stattdessen empfehlen Experten, Spam-Nachrichten ungeöffnet zu löschen und gegebenenfalls technische Hilfsmittel wie Absenderabläufe oder E-Mail-Filter zu nutzen, um die Menge an unerwünschten Nachrichten zu reduzieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt zudem den Rat, ein neues E-Mail-Postfach bei Anbietern wie Gmail zu erstellen, welcher viele Spam-Nachrichten vorab filtert.

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Eine der häufigsten Fehleinschätzungen lautet, dass das einfache Öffnen einer E-Mail keine Risiken birgt. Dies ist jedoch nicht korrekt. HTML-formatierte E-Mails können schädlichen Code enthalten, der sofort ausgeführt wird, sobald die Nachricht geöffnet wird. Um sich zu schützen, raten Fachleute dazu, die Anzeige von E-Mails im HTML-Format zu deaktivieren, um den Absender vorab zu überprüfen.

Sicherheitstipps für E-Mails

Zusätzlich wird gewarnt, dass viele Nutzer der Meinung sind, sie könnten Phishing-E-Mails leicht erkennen. Dabei können diese täuschend echt aussehen und nach persönlichen Informationen fragen. Es ist entscheidend, vorsichtig mit Links aus verdächtigen E-Mails umzugehen und immer den Absender genau zu prüfen. Auch die Vorstellung, dass HTTPS in der Browserzeile anzeigt, dass E-Mails sicher sind, ist ein Mythos. HTTPS betrifft nur die Verbindung zum Webmailer, nicht den E-Mail-Versand selbst.

Gerade im Kontext der Cyberkriminalität ist es unerlässlich, zwei-Faktor-Authentifizierung zu verwenden. Dies gibt ein gewisses Maß an Sicherheit, dennoch sollte nie die Vorsicht verloren gehen, da Cyberkriminelle auch diese Codes abgreifen können. Durch eine sorgfältige Überprüfung von Links in E-Mails sowie in anderen Kommunikationsformen, wie SMS oder QR-Codes, können Nutzer ihre Sicherheit erhöhen.

Für weitere Informationen und Tipps zur Reduzierung von Spam und Verbesserung Ihrer E-Mail-Sicherheit besuchen Sie die Plattformen von Verbraucherschutz und dem BSI. Ihre Sicherheit im Internet sollte stets an erster Stelle stehen.

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Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Krone, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
verbraucherschutz.com

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