In der Nacht zum 1. Jänner 2026, um 01:03 Uhr, wurde die Feuerwehr aufgrund eines Brandes in einem Mehrparteienhaus in Ennsdorf, Bezirk Amstetten, alarmiert. Eine Anruferin hatte durch ihren Hund auf das Feuer aufmerksam geworden, was eine schnelle Verständigung der Einsatzkräfte ermöglichte. Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits mehrere Personen am Straßenrand, die das Ausmaß des Feuers beobachteten. Der Brand hatte eine Wohnung und die dazugehörige Terrasse ergriffen.
Nachbarn hatten zunächst versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen, bevor die Feuerwehr Ennsdorf einen Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr über die Terrasse einsetzte. Parallel dazu ging ein zweiter Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr St. Valentin über die Wohnungstür vor, um nach möglicherweise in der Wohnung verbliebenen Personen zu suchen. Während des Einsatzes wurden umliegende Wohnungen kontrolliert, und die Fassade des Gebäudes musste geöffnet werden, um mehrere Glutnester abzulöschen.
Schwierigkeiten und Rettungsmaßnahmen
Besondere Vorsicht war geboten, als eine Gasflasche von der Terrasse entfernt wurde, um ein weiteres Risiko zu verhindern. Zudem kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um die Umgebung auf weitere Brandherde zu überprüfen. Währenddessen hatte die Feuerwehr Erla im Gemeindegebiet gleichzeitig zwei kleinere Brände gelöscht.
Leider mussten im Verlauf des Einsatzes drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Neben der unmittelbar betroffenen Wohnung erlitten auch drei weitere Wohnungen durch den Brand erhebliche Schäden. Im Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren, darunter die Feuerwehr Ennsdorf, Erla, St. Pantaleon und St. Valentin, sowie das Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten, welches kooperativ die notwendigen Maßnahmen koordinierte.
Statistiken zum Brandschutz
Im Kontext dieses Vorfalls ist es relevant, die allgemeinen Statistiken zum Brandschutz zu betrachten. Laut FeuerTrutz gibt es in Deutschland zwar umfassende Daten zu Bränden, doch eine einheitliche Brandstatistik fehlt. Die regelmäßige Aktualisierung von Brandstatistiken kann zur Verbesserung des Brandschutzes beitragen. In Österreich, so berichten regionale Quellen, ist das Bewusstsein für Brandschutz und Risikoprävention ebenfalls ein wichtiges Thema.
Insgesamt zeigt der Brand in Ennsdorf die Gefahren auf, die mit Feuer verbunden sind. Die schnelle Reaktion der Feuerwehr und die Unterstützung durch die Nachbarschaft trugen dazu bei, Schlimmeres zu verhindern. Dennoch bleibt der Vorfall ein eindringlicher Hinweis auf die Wichtigkeit effektiver Brandschutzmaßnahmen.