Ein schwerer Brand ereignete sich am Montagnachmittag, dem 19. Jänner 2026, in Adliswil, Schweiz. Um 15:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle von Schutz und Rettung Zürich ein Feuer gemeldet, das in einer Spritzkabine sowie im Bereich der Lüftungsanlage eines Garagenbetriebs an der Zürichstraße ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Adliswil und Thalwil/Oberrieden waren schnell vor Ort und konnten eine kritische Situation entschärfen.
Bei diesem Vorfall wurden insgesamt sieben Personen medizinisch betreut, wobei drei von ihnen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden mussten. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend bis zu einer Million Franken geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch im Gange, und die Kantonspolizei Zürich sicherte Spuren am Brandort und führte erste Befragungen durch.
Evakuierungen und Folgen des Brandes
Laut Informationen von Radio Central konnten beim Eintreffen der Feuerwehr auch die Anwohner aus den angrenzenden Gebäuden in Sicherheit gebracht werden. Der Brand hatte den Dachstock zweier aneinander gebauter Mehrfamilienhäuser stark beschädigt. In einem Mehrfamilienhaus waren alle sechs Wohnungen betroffen, während eine Wohnung des zweiten Hauses ebenfalls beschädigt wurde. Diese Wohnungen wurden als unbewohnbar erklärt und können vorerst nicht mehr freigegeben werden.
Die Stadt Adliswil bietet Unterstützung bei der Suche nach Notunterkünften für die betroffenen Bewohner. Bei der Brandbekämpfung kam auch eine Warnmeldung über Alertswiss zum Einsatz, die die Bevölkerung vor einem unangenehmen Geruch warnte. Die Polizei empfahl den Anwohnern, Fenster zu schließen, bis sich die Lage beruhigt hatte. Gegen 13:00 Uhr konnte daraufhin Entwarnung gegeben werden, da keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.
Brandursachen und Prävention
Die genaue Ursache des Brandes in Adliswil wird weiterhin untersucht. Laut der aktuellen Brandursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) weisen Brände häufig auf Ursachen wie Elektrizität oder menschliches Fehlverhalten hin. Besonders auffällig ist die Zunahme von Akkubränden durch die steigende Anzahl akkubetriebener Geräte. Diese Statistiken beruhen auf rund 2.000 Brandursachenermittlungen, die jährlich durchgeführt werden.
Die IFS-Statistik wird regelmäßig veröffentlicht und dient als wertvolle Informationsquelle über die Brandursachen in Deutschland und der Schweiz. Für weitere Informationen sind die Ergebnisse auf der Website des IFS einsehbar. Die präventiven Maßnahmen spielen eine wesentliche Rolle im Brandschutz, insbesondere für betroffene Gemeinden.
Die Ereignisse in Adliswil verdeutlichen die Wichtigkeit einer schnellen Reaktion der Einsatzkräfte sowie die Notwendigkeit kontinuierlicher Aufklärung und Prävention in Bezug auf Brandursachen.