Die Linke als Friedenspartei: Pellmann spricht Klartext in Halle
Sören Pellmann von Die Linke betont beim Parteitag in Halle die Friedenspartei-Ideologie und lehnt Waffenlieferungen ab.
Die Linke als Friedenspartei: Pellmann spricht Klartext in Halle
Sören Pellmann, der Gruppenführer der Partei Die Linke im Bundestag, hat auf dem kürzlich stattgefundenen Parteitag in Halle betont, dass die Linke trotz ihrer gegenwärtigen Herausforderungen nicht ihre grundlegenden Prinzipien aufgeben müsse. In einem Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix stellte Pellmann klar: „Die Linke ist ganz klar die Friedenspartei.“ Für ihn sei es entscheidend, dass die Partei ihre sozialen Werte und ihren Anspruch auf soziale Gerechtigkeit verteidige.
Pellmann äußerte sich insbesondere zur Friedenspolitik der Partei. Er betonte, dass Die Linke eine klar definierte Haltung zu dieser Thematik habe und sich entschieden gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete stelle, einschließlich der Ukraine. „Wir lehnen Waffenlieferungen in jede Gebiete ab,“ sagte Pellmann und unterstrich somit die pazifistische Ausrichtung seiner Partei.
Friedenspolitik im Fokus
Weiter erklärte Pellmann, dass die Unterstützung eines Landes wie der Ukraine, welches das Recht auf Selbstverteidigung habe, nicht im Widerspruch zur pazifistischen Haltung der Linken stehe. Er machte deutlich, dass Deutschland aus „historischer Verantwortung“ keine Waffenlieferungen an die Ukraine vornehmen dürfe. Insbesondere warnte er vor der Lieferung von Waffen, die über defensive Zwecke hinausgehen.
Diese Aussagen unterstreichen die Position der Linken in einem sensiblen geopolitischen Kontext. Der Konflikt in der Ukraine bleibt ein heiß diskutiertes Thema und fordert klare politische Haltungen. Pellmann stellte fest, dass die Partei die Bedürfnisse und Sorgen der Mieterinnen und Mieter im Blick behalten müsse, um weiterhin als Stimme der sozialen Gerechtigkeit wahrgenommen zu werden.
Die Position der Linken zur Friedenspolitik und zur Rolle Deutschlands im internationalen Kontext könnte in der politischen Diskussion an Bedeutung gewinnen. Die klare Ablehnung von Waffenlieferungen wird auf verschiedene Reaktionen stoßen, sowohl innerhalb der politischen Landschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit. Weitere Einblicke in die Situation werfend, zeigt sich, dass der Parteitag nicht nur eine Plattform zum Austausch über Strategien bietet, sondern auch den Kern der Parteihaltung betont.
Das komplette Interview mit Sören Pellmann wird in Kürze auf www.phoenix.de verfügbar sein.