Die winterlichen Bedingungen setzen vielen Teilen Europas zu, während Deutschland sich auf massive Schneefälle vorbereitet. Berichte von vienna.at schildern die derzeitige Lage am 8. Jänner 2026, an dem bereits zahlreiche Regionen mit Schnee und Sturm konfrontiert sind.

Im Norden Schottlands bleiben aufgrund von starkem Schneefall seit vier Tagen die Schulen geschlossen. Auch die britische Wetterbehörde Met Office warnt vor einem neuen Sturmtief, das Schnee und Stürme ins Vereinigte Königreich bringen soll. In Frankreich wird das Sturmtief „Goretti“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h als gefährlich eingestuft. Siebenundzwanzig Departements in Frankreich stehen unter der Unwetterwarnstufe Orange, während für die Region am Ärmelkanal die höchste Warnstufe Rot gilt. Dies führt dazu, dass Schulen geschlossen bleiben und der Bahnverkehr teilweise ausfällt.

Vorbereitung auf Schnee und Sturm in Deutschland

Die Wetterlage in Deutschland wird ab Donnerstagabend als kritisch eingeschätzt. Warnungen umfassen gefährliche Niederschläge, gefrierenden Regen und Sturm. Am Freitag drohen unwetterartige Neuschneemengen von bis zu 20 cm sowie Schneeverwehungen. Die Deutsche Bahn hat bereits ihr Fernverkehrsangebot in Teilen Norddeutschlands reduziert. In Städten wie Hamburg, Bremen und Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen am Freitag geschlossen. Die Vorhersagen für Deutschland zeigen, dass im Norden und Osten weitere 5 bis 10 cm Schnee hinzukommen könnten.

Zusätzlich informiert die Unwetterzentrale über die aktuellen Unwetterwarnungen in Deutschland. Es gibt zwei Arten von Warnungen: Vorwarnungen, die bis zu 48 Stunden im Voraus ausgegeben werden, und Akutwarnungen, die die gesicherte Ankunft einer Naturgefahr bestätigen. Dazu gehören die Warnstufen Gelb, Orange, Rot und Violett, wobei Violett extremes Unwetter signalisiert.

Staumeldungen und Wetterentwicklung

Aus dem Süden Deutschlands ist ebenfalls von Schneefällen die Rede. Wie auf wettergefahren.de dargestellt, wird für den heutigen Tag mit leichten bis starken Schneefällen gerechnet. Während der Nacht zum Freitag breitet sich der Schnee weiter aus. Insbesondere im Norden und Westen besteht aufgrund von starkem Wind und Böen von bis zu 85 km/h Sturmgefahr. In höheren Lagen sind sogar Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 und 130 km/h möglich.

Trotz der herausfordernden Wetterbedingungen genießen Wintersportler in den Skigebieten des Erzgebirges und des Riesengebirges die gegenwärtigen Verhältnisse. Während einige Regionen unter kühlen Temperaturen und starkem Schneefall leiden, bringt die kommen Wetterlage für die Wintersportorte idealen Schneefall.

In anderen europäischen Ländern sind auch erhebliche Auswirkungen aufgrund des Wetters zu verzeichnen. In Rumänien sind etwa 11.000 Haushalte ohne Strom, und auch in Serbien gibt es wetterbedingte Stromausfälle. In Bulgarien kämpfen die Behörden gegen Überschwemmungen nach intensiven Regenfällen, während in Tschechien die Temperaturen in Prag auf -10,8 Grad Celsius gefallen sind. In Schweden und im Westen und Norden des Landes mussten Schulen ebenfalls wegen Schnee geschlossen werden.