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In der Silvesternacht 2024/2025 verwandelte sich das anfangs festliche Geschehen in Berlin in ein Chaos voller Gewalt und Ausschreitungen. Laut dem Berliner Kurier zählt die Nacht mindestens 390 Festnahmen und verwundet mindestens 16 Polizeibeamte, darunter ein schwer verletzter Polizist, der nach einem Vorfall in der Prenzlauer Allee sofort operiert werden musste. Aggressive Menschenmengen und die Explosion illegaler Feuerwerkskörper standen den Bemühungen der Polizei gegenüber, Ruhe und Ordnung auf den Straßen zu gewährleisten. Bereits vor Mitternacht waren die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft, als die Situation am Alexanderplatz eskalierte.
Zusammenstoß mit der Polizei in Wels
Gleichzeitig erlebte Wels-Lichtenegg am Neujahrstag eine bedrohliche Situation, als ein 19-Jähriger während einer Personenkontrolle die Beamten beleidigte und sich aggressive Unterstützung von einer Gruppe erhielt. Laut Mein Bezirk wurde der junge Mann schließlich festgenommen, nachdem er einen Polizisten ins Gesicht schlug und sich gegen die Identitätsfeststellung wehrte. Ein Polizeibeamter zog sich dabei eine Fraktur am Finger zu. Auch ein 20-jähriger Begleiter des Festgenommenen leistete Widerstand, konnte aber ebenfalls von der Polizei gefasst werden.
Die ernsten Vorfälle der Feierlichkeiten, sowohl in Berlin als auch in Wels, zeigen ein alarmierendes Gefühl der Unsicherheit und das Potenzial für Gewalt, welches stark in den Vordergrund rückte. Während die Hauptstadt mit brennenden Autos und gewalttätigen Übergriffen kämpfte, wurde in Wels der Wille der Behörden, stören zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, ebenfalls in Frage gestellt. Insgesamt hinterlässt die Nacht ein besorgniserregendes Bild von respektlosem Verhalten und eskalierender Gewalt inmitten einer Tradition, die eigentlich einen neuen Anfang feiern sollte.
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