Am 19. Januar 2026 ereignete sich um 16 Uhr Ortszeit ein schwerer Unfall auf einem Jahrmarkt in Indien, als eine Schaukel-Attraktion während des Betriebs einstürzte. Die Schaukel war zur Zeit des Vorfalls voll besetzt, und rund 20 Kinder wurden zu Boden geschleudert. Mindestens 14 von ihnen erlitten teils schwere Verletzungen, die von Schnittwunden über Knochenbrüche bis hin zu Prellungen reichten. Während einige Kinder unverletzt blieben, wurden die meisten Verletzten umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht, berichtet Kurier.
Videos von dem Vorfall zeigen, wie das Stützgerüst der Schaukel in der Mitte bricht, wodurch die gesamte Konstruktion zu Boden stürzt und gegen eine Mauer prallt. Teile des oberen Gerüsts fielen während des Sturzes auf die Schaukel und die Fahrgäste. Zeugen des Unfalls berichteten zudem von einer instabilen und überfüllten Attraktion, was die besorgniserregenden Sicherheitsmängel verstärkt. Der stellvertretende Polizeichef Pratipal Singh Mahobi wies darauf hin, dass Ermittlungen zur genauen Unfallursache bereits im Gange sind.
Sicherheit in Freizeitparks
Der Vorfall in Indien erinnert an andere tragische Unfälle in Freizeitparks, bei denen technische Mängel und unzureichende Sicherheitsvorkehrungen schwerwiegende Folgen haben können. Im Kontext des „Balvatika Amusement Park“ in Gujarat erlitt eine Gondel einer Pendelattraktion einen ähnlichen Schreckensmoment: Diese brach während der Fahrt und stürzte ungebremst aus einer Höhe von sechs Metern zu Boden. Alle 31 Insassen wurden verletzt, mehrere davon schwer, und zwei Männer starben an den Folgen des Unfalls. Auch hier wurde Ermittlungen eingeleitet, und der Betreiber wurde festgenommen, da fahrlässige Tötung im Raum steht. Auch in diesem Fall wird von den lokalen Behörden die Übernahme der Krankenhauskosten für die Verletzten sichergestellt, wie News.de berichtet.
Um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden, betont der TÜV-Verband die Notwendigkeit hoher Sicherheitsstandards in Freizeitparks und auf Volksfesten. Regelmäßige technische Prüfungen, Fortlaufende Schulungen für Betreiber und Mitarbeiter sowie die Anwendung innovativer Technologien sind essenziell. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse fordern Experten die strikte Beachtung von Sicherheitsvorkehrungen, wie das Lesen von Nutzungsbedingungen, die Beachtung von Alters- und Größenbeschränkungen und die Befolgung von Anweisungen des Personals. Auch der internationale Vergleich zeigt, dass in Ländern mit etablierten Vergnügungsindustrien strenge Sicherheitsstandards gelten, was eine kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen notwendig macht, wie Verbandsbüro hervorhebt.



