Am 11. Februar 2026 stehen die Flugbetriebe der Lufthansa aufgrund eines drohenden Streiks vor einem Chaos. Der Streik wurde von den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) für die Piloten und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) für das Kabinenpersonal ausgerufen. Der genaue Umfang der Auswirkungen auf die Flüge ist noch unklar, da das Unternehmen auf weitere Informationen von den Gewerkschaften wartetexxpress berichtet.
Ein Schwerpunkt des Konflikts liegt im Bereich der Betriebs- und Übergangsrenten. Die Piloten von Lufthansa haben in einer Urabstimmung eine Mehrheit für Streikmaßnahmen erzielt, um höhere Arbeitgeberbeiträge zu den Renten zu fordern. Gleichzeitig hat UFO einen Warnstreik für das Kabinenpersonal der Lufthansa Cityline angekündigt, um die Verhandlungen über tarifliche Regelungen voranzutreibenUFO informiert.
Warnstreik der Kabinencrews
Der Warnstreik ist für den 12. Februar 2026 geplant und soll alle Abflüge der Lufthansa Cityline betreffen. Dies betrifft eine Vielzahl von Flughäfen, darunter Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. UFO kritisiert die Weigerung des Arbeitgebers, über einen tariflichen Sozialplan zu verhandeln, und fordert klare Regelungen für Abfindungen, um die wirtschaftliche Absicherung der Beschäftigten sicherzustellenUFO betont.
Das Management der Lufthansa argumentiert, dass es keinen formalen Schließungsbeschluss gebe und daher kein Handlungsbedarf bestehe. Diese Sichtweise wird von UFO als unverständlich zurückgewiesen, da die Schließung bereits kommuniziert wurde. In einer Mitgliederbefragung unterstützen über 98 % der Organisation die StreikmaßnahmenUFO berichtet.
Konflikt mit den Piloten
Parallel dazu spitzt sich der Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft VC zu. Die Gespräche zwischen Lufthansa und den Piloten scheiterten bisher, und eine Urabstimmung zur Streikbereitschaft wurde bereits im September 2025 abgehalten. Damit könnte ein Streik bei Lufthansa und Lufthansa Cargo jederzeit beginnen. Ziel der VC ist ein umfassendes Gesamtkonzept für die Tarifverträge, das auch die Tochtergesellschaften umfasstZDF informiert.
Die Lufthansa plant, ihre Mittelstreckenflotte in Tochtergesellschaften zu verlagern, was zu einem Rückgang der Arbeitsplätze für Piloten führen könnte. Arbeitsbedingungen und Tarifsysteme stehen im Fokus der Auseinandersetzungen, und Arbeitnehmervertreter werfen der Leitung vor, diese zu untergrabenZDF berichtet weiter.
Insgesamt drohen signifikante Störungen im Flugbetrieb, und Passagiere müssen sich auf mögliche Einschränkungen und Ausfälle einstellen. Durch die laufenden Einrichtungen von neuen Arbeitsplätzen, insbesondere in Frankfurt, versucht die Lufthansa, die Personalsituation zu stabilisieren, doch der Druck durch die Gewerkschaften bleibt hochexxpress hebt hervor.