Die Top CEOs Österreichs 2025: Überraschungen im Medien-Ranking!
Heute veröffentlicht APA-Comm das CEO-Ranking 2025, analysiert die Medienpräsenz heimischer Unternehmenschefs und zeigt Trends auf.

Die Top CEOs Österreichs 2025: Überraschungen im Medien-Ranking!
Das CEO-Ranking 2025, veröffentlicht von APA-Comm, zeigt die mediale Sichtbarkeit von 160 Führungskräften der umsatzstärksten und ATX-notierten Unternehmen in Österreich während des Zeitraums von Oktober 2024 bis September 2025. Angeführt wird das Ranking von Roland Weißmann, dem Generaldirektor des ORF, der mit 603 Punkten die Spitzenposition erreicht hat. Sein Erfolg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter der Sieg beim Eurovision Song Contest sowie die Entscheidung zur Standortwahl für den Wettbewerb 2026 in Wien. Dies ist bereits das zweite Mal, dass Weißmann an der Spitze der Liste steht, nachdem er auch 2022 den ersten Platz belegte.
Auf dem zweiten Platz folgt Josef Pröll, der durch seine Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB) eine bemerkenswerte Steigerung seiner medialen Präsenz erlebte, nachdem er im Vorjahr noch auf Platz 38 rangierte. Andreas Matthä, CEO der ÖBB, sichert sich mit Platz drei seine wiederholte Nennung unter den Top 10.
Veränderungen im Energiesektor und die Sichtbarkeit weiblicher CEOs
Ein bemerkenswerter Trend zeichnet sich im Energiesektor ab, wo CEOs deutlich an Medienpräsenz verloren haben. Lediglich Alfred Stern (OMV) und Michael Strugl (Verbund) verdienen einen Platz in den Top 15 mit den Plätzen 6 und 7. Zudem zeigt die Analyse einen Rückgang der Sichtbarkeit weiblicher CEOs. Annette Mann von Austrian Airlines ist die bestplatzierte Unternehmenslenkerin auf Rang 22. Sabine Herlitschka (Infineon) und Elisabeth Bräutigam (NÖ Landesgesundheitsagentur) folgen auf den Plätzen 25 und 28. Dies markiert den niedrigsten Anteil an weiblichen CEOs in den Top 30 seit 2018.
Die Zahlen werfen ein Licht auf die aktuellen Herausforderungen, denen Frauen in Führungspositionen gegenüberstehen. Laut einer Studie über den Einfluss von Frauen in Führungspositionen sind diese nach wie vor unterrepräsentiert, was die Notwendigkeit von Strategien zur Förderung weiblicher Führungskräfte unterstreicht.
Internationale Vergleichswerte
Im internationalen Vergleich bleibt Elon Musk, CEO von Tesla, unerreicht mit stolzen 3.721 Punkten. Dicht gefolgt von Jeff Bezos (Amazon) und Mark Zuckerberg (Meta), die mit 645 und 343 Punkten ebenfalls beachtliche Werte erzielen konnten. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur die Unterschiede in der Sichtbarkeit, sondern auch die unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen Führungskräfte in verschiedenen Branchen konfrontiert sind.
Während die Sichtbarkeit von Männern in Führungspositionen im Allgemeinen hoch bleibt, ist es wichtig, die Hürden zu identifizieren, die Frauen daran hindern, gleichwertige Sichtbarkeit zu erlangen. Initiativen zur Unterstützung der Gleichstellung der Geschlechter sind daher unerlässlich, um die Lücke zu schließen und eine vielfältigere Unternehmensführung zu fördern.Leadersnet berichtet, dass diese Themen mehr Aufmerksamkeit erfordern, um die Diskussion über Frauen in Führungsrollen weiter voranzutreiben.EAF Berlin liefert ergänzende Daten dazu.