Ausschreitungen am Alexanderplatz: 50 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demo!
Am 3. Oktober 2025 eskalierte eine pro-palästinensische Demo am Alexanderplatz in Berlin, mit 50 Festnahmen und verletzten Polizisten.

Ausschreitungen am Alexanderplatz: 50 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demo!
Am Alexanderplatz in Berlin kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung während einer propalästinensischen Demonstration. Die Protestaktion, die an einem besonders sensiblen Tag, Jom Kippur, stattfand, endete mit etwa 50 Festnahmen und zahlreichen verletzten Polizeibeamten, die vor Ort behandelt wurden. Dies berichtet exxpress.at.
Ursprünglich nahmen rund 800 Personen an der Versammlung teil, die zunächst friedlich verlief. Doch als die Polizei Teilnehmer aufrief, sich von den Straßenbahngleisen zu entfernen, kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Die Lage eskalierte, als einige Demonstranten Flaschen auf die Beamten warfen und Pyrotechnik zündeten, was zu einer intensiven Intervention der Polizei führte. Insgesamt waren über 300 Polizeikräfte im Einsatz, um die Randalierer von der Straße zu drängen und die Versammlung letztlich aufzulösen.
Ursprung und Kontext der Proteste
Der Anlass für die Protestaktion war der jüngste Vorfall im Mittelmeer, bei dem die israelische Marine eine Hilfsflotte stoppte, die sich auf dem Weg nach Gaza befand. n-tv.de berichtet, dass dies Teil eines größeren Konflikts ist, der sich seit dem Massaker der Hamas und anderen Organisationen am 7. Oktober 2023 zuspitzt, bei dem etwa 1.200 Menschen in Israel getötet wurden. Laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde sind seit Beginn des Krieges mehr als 66.000 Palästinenser im Gazastreifen ums Leben gekommen.
Die Teilnehmer der Demonstration zeigten sich wenig Interesse an einer friedlichen Diskussion. Davon zeugt auch die Tatsache, dass trotz klarer Auflagen verbotene Parolen gerufen wurden, während Pyrotechnik in die Menge gezündet wurde. Die Polizei stellte fest, dass viele der Anwesenden nicht für einen konstruktiven Austausch anwesend waren, sondern gezielt durch Blockaden von Straßen und Schienen den Verkehr stören wollten.
Proteste und Unruhen weltweit
Diese Ereignisse in Berlin sind Teil einer globalen Welle von Protesten und Unruhen, die in den letzten Jahren zunahmen. Wie statista.com beschreibt, sind die Ursachen für solche Proteste oft sozialer Natur, wie Ungerechtigkeit, Diskriminierung und der Kampf gegen autoritäre Regierungen. Historisch gab es zahlreiche Bewegungen, die das gleiche Ziel verfolgten, darunter der Arabische Frühling und die Black Lives Matter-Bewegung, die auf ähnliche Missstände reagierten. Die Mobilisierung durch soziale Medien spielte dabei eine entscheidende Rolle.
Berichte über solche zugespitzten Situationen verdeutlichen die Notwendigkeit des Dialogs in Krisenzeiten, auch wenn die Antworten oft durch Gewalt und Auseinandersetzung ersetzt werden, so wie zuletzt in Berlin.