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In der Nacht auf Freitag, den 28. Februar 2025, musste die Münchner Feuerwehr gleich mehrfach wegen Rauchentwicklungen ausrücken, die durch angebranntes Essen verursacht wurden. Viele Partygänger, oft müde und angetrunken, scheinen die Gefahren nach dem Feiern zu unterschätzen. So passiert es nicht selten, dass nach einer langen Nacht eine schnelle Pizza in den Ofen geschoben oder ein paar Nudeln gekocht werden. Wenn dann die Müdigkeit überhandnimmt und man beim Warten auf das Essen auf dem Sofa einschläft, ist das Unglück vorprogrammiert. Nur das laute Piepsen des Rauchmelders kann die Nachbarn alarmieren, die dann umgehend die Feuerwehr rufen. Wie fireworld.at berichtete, finden die Einsatzkräfte häufig die Wohnungen der betroffenen Partygänger völlig verraucht vor. Ein "Ach du Schreck, mein Essen ..." ist der Satz, den die Feuerwehrleute oft von den verblüfften Bewohnern hören, während sie die Quelle des Rauchs untersuchen.
Zum Glück gelingt es der Feuerwehr in den meisten Fällen, einen Brand zu verhindern, aber der gesundheitsschädliche Rauch und der penetrante Geruch bleiben zurück. Auch die ständig wiederkehrenden Einsätze rufen nach einer Lösung. Die Feuerwehr gibt jetzt einen einfachen, aber effektiven Tipp für alle Feiernden: „Legt euch doch eine Brotzeit in den Kühlschrank, dann kann auch nichts anbrennen und euer Partyabend bleibt in positiver Erinnerung“, so die Empfehlung der Feuerwehr. Doch wie tz.de berichtet, scheint dies nur ein weiterer Versuch zu sein, um den unvermeidlichen Dominoeffekt aus schlafenden Partygängern und verbranntem Essen zu minimieren. Am Dienstag rückte die Feuerwehr zudem schon zu einer rätselhaften Schaumlawine in einer Tiefgarage aus, was zeigt, dass es in München nie langweilig wird!
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