In den frühen Morgenstunden des 9. Jänner 2026 brach in einem Hochhaus in der Straßbergerstraße in München ein verheerender Brand aus. Die Feuerwehr wurde um 5:47 Uhr alarmiert, als ein Brandmelder angeschlagen hatte. Flammen schlugen aus einer Wohnung im siebten Obergeschoss und reichten bis auf den Balkon der darüberliegenden Wohnung im achten Obergeschoss.

Die Feuerwehr München reagierte umgehend mit rund 80 Einsatzkräften und 38 Fahrzeugen. Schnell wurde mit der Brandbekämpfung über zwei Drehleitern sowie durch mehrere Trupps im Innenangriff begonnen. Parallel dazu durchsuchten weitere Einsatzkräfte das Gebäude nach möglichen Personen in Gefahr.

Ein Todesopfer und evakuierte Bewohner

Während der Löscharbeiten konnte tragischerweise eine über 70-jährige Person leblos aus der Wohnung geborgen werden. Trotz der schnellen Erfolge bei den Löschmaßnahmen, welche das Feuer zügig unter Kontrolle brachten, dauerten Nachlösch- und Kontrollarbeiten mehrere Stunden. Die komplexe Struktur des Gebäudes stellte hierbei eine zusätzliche Herausforderung dar.

Wegen der Gefahr und der entstandenen Schäden sind mehrere Wohnungen im Hochhaus nicht mehr bewohnbar. Einige Bewohner wurden während des Einsatzes sicher in einem nahegelegenen Hotel untergebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die bisher noch unbekannt ist. Eine Einschätzung des entstandenen Sachschadens steht ebenfalls noch aus.

Brandursachen im Fokus

Feuerwehr und Polizei arbeiten nun gemeinsam an der Klärung, wie der Brand entstehen konnte. Laut dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) werden jährlich etwa 2.000 Brandursachenermittlungen durchgeführt. In einer aktuellen Statistik, die bis 2024 reicht, wird festgestellt, dass Elektrizität und menschliches Fehlverhalten zu den häufigsten Ursachen zählen. Zudem wurde ein Anstieg von durch Akkus verursachten Bränden dokumentiert, eine Folge des wachsenden Einsatzes akkubetriebener Geräte.FeuerTrutz berichtet, dass die Ergebnisse dieser Untersuchungen in einer Schadendatenbank erfasst werden und jährlich statistisch ausgewertet werden.

Die Tragödie in München erinnert an die Notwendigkeit, Brandschutzmaßnahmen ernst zu nehmen und die Sicherheitsvorkehrungen in Wohngebäuden ständig zu überprüfen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Die Fireworld berichtet, dass in diesem Fall die genaue Brandursache jedoch noch unklar bleibt und die Ermittlungen weitergehen.