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Walter Bleimaier, der Bürgermeister von Inning, äußerte während eines aktuellen Berichts über die Gemeinde, dass er an den freiwilligen Leistungen festhalten möchte. In seinem letzten Amtsjahr wird er keine der laufenden Projekte selbst vollenden können und beabsichtigt, seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger den Weg für die Zeit ab 2026 zu bereiten. Besonders wichtig ist ihm die Unterstützung von Einrichtungen wie der Musikschule, Bücherei, Nachbarschaftshilfe und den Sportvereinen.
Der Haushalt von Inning ist zurzeit ausgeglichen, mit Einnahmen von rund 3,3 Millionen Euro aus dem Verkauf von Grundstücken im erweiterten Gewerbepark. Dennoch werden für die Jahre 2026 bis 2028 deutliche Defizite erwartet. Der Gemeinderat hat sich gegen eine signifikante Erhöhung der Realsteuerhebesätze ausgesprochen. Während Gebühren wie Verwaltungs- und Parkplatzgebühren möglicherweise steigen könnten, bleiben die Friedhofsgebühren unverändert.
Aktuelle Projekte und Planungen
Inning hat zurzeit die meisten Projekte im Landkreis am Laufen. Der Baubeginn der Offenen Ganztagsbetreuung ist für den Herbst 2025 geplant, die Fertigstellung soll zum Schuljahr 2027/28 erfolgen. Der Bauantrag für die Tagespflege ist bereits unterschrieben, und der Baubeginn für den sozialen Wohnungsbau in der Griesstraße ist im ersten Halbjahr 2025 vorgesehen. Der Sportplatz befindet sich noch in der Planungsphase, wobei Lärmschutzaspekte berücksichtigt werden müssen.
Der Bau des südlichen Fußballplatzes und der Tennisplätze wird in Angriff genommen, sobald es die Witterung zulässt. Das Nahversorgungszentrum soll im zweiten Quartal 2025 errichtet werden. Ein neues Haus der Vereine wurde aus der mittelfristigen Finanzplanung gestrichen, da die geschätzten Baukosten von zehn Millionen Euro den finanziellen Rahmen sprengen würden. Zudem sind die Pläne für den Anbau des Feuerwehrhauses in der Vergabe der Fachplanungen, mit einem erwarteten Baubeginn im Jahr 2026.
In einem weiteren Bauvorhaben wurde kürzlich das Richtfest für ein Mehrfamilienhaus an der Schlossstraße im Inninger Ortsteil Buch gefeiert. Dieses Gebäude wird von der Gemeinde für Mitarbeiter, Erzieher und Pflegekräfte errichtet, die preisgünstige Wohnungen benötigen. Die Baukosten betragen zwei Millionen Euro, und die geplante Fertigstellung des zweistöckigen, barrierefreien Gebäudes auf einem 1200 Quadratmeter großen Areal ist für März nächsten Jahres vorgesehen. Das Gebäude wird neun Appartements zwischen 30 und 70 Quadratmetern bieten, jeweils mit Balkon oder Terrasse. Der Quadratmeterpreis der Mietwohnungen ist mit acht Euro kalt geplant.
Bürgermeister Bleimaier dankte dem Freistaat Bayern für fast eine Million Euro an Fördermitteln und betonte die Notwendigkeit zukünftiger Bauprojekte dieser Art, um den Druck auf den Wohnungsmarkt zu verringern. Er sieht in den geplanten Vorhaben einen wichtigen Schritt, um Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen.
Abschließend wird Bleimaier nicht mehr zur nächsten Kommunalwahl antreten, hinterlässt jedoch eine zukunftsfähig aufgestellte Gemeinde. Er wünscht sich, zu den Eröffnungen der Projekte eingeladen zu werden. Der Ausbau der Staatsstraße wird 2025 nicht stattfinden, solange in Tutzing gebaut wird, wie merkur.de berichtete.
Zusätzlich berichtete sueddeutsche.de über das Richtfest des neuen Mehrfamilienhauses und die Initiativen, die ergriffen werden, um preisgünstigen Wohnraum für die Mitarbeiter der Gemeinde zu schaffen.
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