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In Kvitfjell, Norwegen, bereiten sich die alpinen Ski-Stars auf ein spannendes Speed-Wochenende vor. Während des Abschlusstrainings schnitt Cornelia Hütter mit einem starken zweiten Platz ab, nur 0,04 Sekunden hinter der US-Weltmeisterin Breezy Johnson. Vizeweltmeisterin Mirjam Puchner war ebenfalls in guter Form und hatte nur sechs Hundertstelsekunden Rückstand. Stephanie Venier hingegen musste aufgrund von Angina-Symptomen das Training abbrechen, berichtete krone.at. Die Tirolerin Christina Ager belegte nach einem soliden ersten Training den elften Platz und zeigte damit, dass sie für das bevorstehende Abfahrt-Doppel am Freitag und Samstag bereit ist.
In Garmisch-Partenkirchen zeigte sich Ricarda Haaser ebenfalls formstark, als sie im zweiten Abfahrtstraining den dritten Platz erzielte, ex aequo mit Ager. Ihre Leistung kommt nach einer knapp verpassten Podestplatzierung in Cortina und spricht für ihre steigende Formkurve. Die Piste präsentierte sich unterschiedlich, wobei Haaser bemerkte, dass die Bedingungen durch mehr Tempo herausfordernder wurden. Christina Ager merkte dazu an, dass die Geschwindigkeit positiv überraschte, während Nina Ortlieb die Strecke insgesamt als besser empfand. Sofia Goggia, die mit einem Sieg aus Cortina angereist war, setzte die Bestzeit im Abschluss-Training und zeigte damit, dass sie auch in Garmisch eine ernsthafte Konkurrenz ist, wie kurier.at berichtete.
Allerdings verlief das Training nicht für alle Athletinnen nach Plan. Cornelia Hütter rutschte auf Rang 24 mit einem Rückstand von über zwei Sekunden, da sie ihre gewünschte Linie nicht fand. Sie zeigte sich jedoch entschlossen, am Wettkampftag ihr Bestes zu geben und ihre bisherige Leistung zu steigern. Stephanie Venier wollte sich an die Bedingungen gewöhnen und betonte die besondere Verbindung, die sie zu Garmisch hat: „Es ist für mich wie ein Heimrennen.“ Ihre bisherigen Erfolge in Garmisch machen die Rennen zu etwas Einzigartigem für die Tirolerin.
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